Mit jährlich 8000 neuen Medizin-Studenten ist nach Ansicht der Bundesärztekammer eine „Alptraumgrenze“ erreicht: Dem früheren Mangel an jungen Ärzten werde bald ein Gerangel um knappe Arbeitsplätze folgen. Vor allem im Krankenhausbereich wird der Bedarf kaum so weiterwachsen wie bisher, im Gegenteil: Der Abbau des „Bettenbergs“ bringt mit einiger Sicherheit sogar Streichungen von Ärzteplanstellen. Die Tendenz zur freien Praxis wird demnach vermutlich stärker, obwohl die frisch approbierten Mediziner mit einem nicht rechnen dürfen, daß sich nämlich die Praxis-Einkommen weiter so attraktiv entwickeln wie bisher, (siehe S. 25)

Quellen: Statistisches Bundesamt, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung und eigene Berechnungen.