Eine neue Generation von Materialien, die nicht nur die Effektivität von Sonnenkollektoren erhöhen, sondern vielleicht in Zukunft Doppelfenster zur Wärmeisolation überflüssig machen, stellte Dr. John C. C. Fan vom Lincoln Laboratory, das dem amerikanischen Massachusetts Institut of Technology (MIT) angeschlossen ist, in einem Vortrag vor der amerikanischen chemischen Gesellschaft vor. Es handelt sich dabei um weniger als ein tausendstel Millimeter dicke Filme, die in einer "Sandwich-Struktur" aus Silber- und Titandioxid oder aus Indiumoxid mit einer Beimischung von Zinn aufgebaut sind. Beide Materialien halten Temperaturen von bis zu 500 Grad Celsius aus. Ihr Nutzeffekt: Sie lassen 80 bis 85 Prozent des sichtbaren Lichts durch, aber nur zehn Prozent der Wärmestrahlen wieder hinaus. Sie vermindern also die Abstrahlung der Zimmerwärme durch die Fenster. Unter günstigen Bedingungen kann ein solcher Film so gut isolieren wie eine mehrere Zentimeter starke Asbestschicht.

Denselben Effekt will man sich in Sonnenkollektoren zunutze machen, in denen man das Sonnenlicht auf schwarze Flächen bündelt. Sie heizen sich auf und können ihre Wärme dann an geeignete Heizkörper weitergeben.

Eine weitere Verbesserung der Wirkung erreichte Dr. Fan durch Perforation des Films mit Hilfe eines Photoverfahrens. Damit steigt die Durchlässigkeit für sichtbares Licht stärker als die für infrarote Wärmestrahlen, was aus den unterschiedlichen Wellenlängen leicht zu verstehen ist.

Die Industrie interessiert sich schon für die Massenherstellung solcher Filme. Sie sollen in dünne Plastikbahnen eingebettet werden, die im Winter ähnlich Tapeten an den Fensterscheiben befestigt werden.

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Menschen, die mit Vitamintablettenmeinen, ein Defizit in frischer Nahrung überbrücken zu können, sollten ihrem Arzt davon Kenntnis geben, auch dann, wenn die Vitamine, vor allem das Vitamin C, in Arzneimitteln enthalten sind, die man in jeder Apotheke frei kaufen kann. Auch wer im Winter viel Apfelsinen oder Pampelmusen ißt, sollte es dem Arzt sagen, wenn dieser eine Blut- oder Urinuntersuchung vornehmen will. Zuviel des Vitamins wird nämlich nicht vom Körper aufgenommen oder abgebaut, sondern unverändert wieder ausgeschieden. Diese Vitaminrückstände sind durchaus in der Lage, die Untersuchungsergebnisse zu verfälschen oder zu verschleiern. So haben amerikanische Ärzte herausgefunden, daß die Suche nach Blut im Stuhl, das auf einen Krebs, des Dickdarms hinweisen oder die Ursache einer Blutarmut sein könnte, durch ausgeschiedenes Vitamin C vereitelt werden kann.

Studien von Wissenschaftlern der Universität des US-Staates Maryland an vier Arten von Ameisen legen die Vermutung nahe, daß diese in Staaten lebenden Insekten Werkzeuge benutzen. Bei der Beobachtung von Ameisen der Gattung Aphaenogaster haben die Biologen festgestellt, daß die Tiere, wenn sie Beute sammeln, etwa die Reste von getöteten Spinnen, kleine Blattstücke in flüssige oder halbflüssige Stoffe tauchen und dann ins Nest schleppen. Durch Wägen der Transportmittel haben die Biologen festgestellt, daß die Tiere auf diese Weise in der Lage sind, Mengen, die ihrem eigenen Körpergewicht entsprechen, wegzuschleppen, während sie sonst nur ein Zehntel dieser Menge transportieren könnten: Sie müßten die Beute nämlich verschlucken und im Nest wieder herauswürgen. Die Transporttaktik wird nach den Beobachtungen auch angewendet, wenn die Ameisen stärkeren Gegnern einen Teil der Beute abjagen wollen.