Gerald Ford muß weiter um seine Nominierung als Präsidentschaftskandidat der Republikanischen Partei bangen. Bei der Vorwahl in Nebraska erlitt er am vergangenen. Dienstag die sechste Niederlage gegen seinen Rivalen Ronald Reagan. Am selben Tage konnte sich Ford jedoch in West Virginia durchsetzen. Der Präsident hat bisher 335 von 1130 für die Nominierung notwendigen Delegierten; Reagan verfügt über 442 Delegiertenstimmen. Eine wichtige Auskunft über die weiteren Chancen des Präsidenten wird am kommenden Dienstag die Vowahl in Michigan, dem Heimatstaat Fords, geben.

Mit einem Vorwahlsieg in Connecticut baute Jimmy Carter seinen Vorsprung bei den Demokraten weiter aus. Er mußte allerdings in Nebraska eine Niederlage gegen den Vorsitzenden des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses über die amerikanischen Geheimdienste, Senator Frank Church, hinnehmen. Carter liegt bisher mit 598 von 1509 benötigten Delegierten weit vor allen seinen Konkurrenten.