Die Pariser Zeitung L’Aurore weiß, wie der Osten in Bonn an militärische Geheimnisse kommt: Es ist „die Verwundbarkeit der Sekretärinnen, die für die Geheimdienste des Ostens eine phantastische Beute sind. Man schickt ihnen hübsche Jungen, die sie kompromittieren oder heiraten und sie dann für Ostberlin arbeiten lassen“. Und Peter Boenisch ist in der „BamS“, wie so oft, noch präziser: „Honeckers Geheimwaffe, mit prallen Busen auf unsere geheime Akten losmarschierend, ist schwer zu stoppen.“

Wie aber spielen sich solche Dates zwischen den hübschen Ost-Jungen und ihrer Beute eigentlich ab?

Rudi: Hast du den Mikrofilm mitgebracht?

Erika: Du denkst doch immer nur an das Eine! Liebst du mich noch?

Rudi: Klar! Wo hast du ihn? (greift nach ihrem prallen Busen)

Erika: Nicht so stürmisch, Liebling, da hast du ihn ja schon – na, zufrieden?

Rudi: Na ja, ganz nett. Aber in letzter Zeit vermisse ich bei dir den richtigen Leistungsethos. Hast wohl keine Lust mehr?