Die freien Wechselkurse, zu denen sich alle großen Währungen der westlichen Welt seit dem 19. März 1973 bekennen, sind für die Regierungen das „Spieglein an der Wand“, Erbarmungslos zeigt es jede Verschlechterung der wirtschaftlichen Leistung. Täuschungen, wie sie unter der Herrschaft der festen Wechselkurse möglich waren, gibt es jetzt nicht mehr. Sind die Leistungen schwach, sinkt der Kurs der Währung; sind sie gut, bleibt er fest oder steigt sogar. Niemand wird es überraschen, daß Italien am schlechtesten abschneidet, dicht gefolgt von Großbritannien. In beiden Ländern sind auch die kumulierten Inflationsraten ungewöhnlich hoch, ein Beweis dafür, daß hohe Geldentwertungsraten Feinde der Leistungsfähigkeit sind.