Der Graf und das Gläschen

Seit Mainaus Graf Bernadotte öffentlich ein Gläschen Bodenseewasser konsumierte, geht es mit dem Tourismus am See wieder aufwärts (zumal sich der Graf nach wie vor guter Gesundheit erfreut). Denn gleichzeitig war nicht nur die Wasserqualität, sondern auch die touristische Infrastruktur an Europas drittgrößtem See verbessert worden.

Wer heute zum Drei-Länder-See reist, findet unter anderem folgende Sport- und Hobbymöglichkeiten vor: 25 Frei- und 18 Hallenbäder, 35 Segel- und 16 Windsurfingschulen, 25 Reitschulen und rund 30 Fahrradverleihs, Wasserski, Tennis, Golf, dazu Koch-, Töpfer- und Malkurse. Natürlich sollte man im Bodensee baden (38 Naturstrandbäder), um ihn herum wandern (316 km lang ist der Bodensee-Rundwanderweg), sich darauf fahren lassen (günstig mit dem Bodenseepaß der DB), am Ufer den vorzüglichen Seewein probieren, eine Kur machen (etwa in Bad Schachen, im Kneippheilbad Überlingen, bei Radolfzell auf der Mettnau) und schließlich auch das kulturelle Angebot nutzen (beispielsweise die Barockkirche Birnau auf der deutschen, das Wasserschloß Hagenwil auf der Schweizer Seeseite).

Es gibt in vielen Orten Pauschalangebote aller Art, so in Konstanz, Uhldingen und Immenstaad (speziell für junge Leute), in Meersburg, Friedrichshafen und Langenargen (Wochen-Arrangements); Konstanz und Lindau sind Ziele im DB-Städtetouren-Programm. Informationen erteilt der Internationale Bodensee-Verkehrsverein, Postf. 6686, 7750 Konstanz.