Als die Sparförderung 1965 eingeführt wurde, hat sich Bonn damit beruhigt, daß sie ja nur zwei Milliarden Mark im Jahr kosten würde. Nach den jüngsten Schätzungen waren es im vergangenen Jahr, auf der bisher höchsten Stufe einer steilen Treppe, schon 8,8 Milliarden Mark. Die Geldkapitalbildung fördern – das war der Grundgedanke. Zugunsten der nichtsteuerzahlenden Bürger wurden dann Prämien eingeführt. Schließlich mußte Bonn das Wachstum der Förderkosten mit Einkommensgrenzen bremsen. indes, sollte die Beteiligung der Arbeiter am Produktivvermögen gelingen, werden die Kosten der Sparförderung wieder sinken.