Warentermin-Geschäft: Die Spekulation an den Warenterminbörsen von London, New York und Chicago wird von registrierten Maklern (Brokerhäusern) ausgeführt. Die einzelnen Waren werden jedoch nicht direkt, sondern in Kontrakteinheiten gehandelt. Der Erwerb eines Kontraktes gibt das Recht, eine bestimmte Ware zu einem späteren Zeitpunkt zu liefern oder zu beziehen. Für den Kontrakt muß der Käufer beim Broker eine Marge von zehn bis zwanzig Prozent des Warenwertes hinterlegen. Er liquidiert seinen Kontrakt in jedem Fall vor dem Ablauftermin, so daß er die eigentliche Ware weder beziehen noch liefern muß. Die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs ist der Verlust oder Gewinn.

Warentermin-Optionen: Sie geben das Recht, einen Warentermin-Kontrakt während der Laufzeit vom Aussteller der Option zu einem festgesetzten Preis zu beziehen (Kaufoption) oder zu liefern (Verkaufsoption). Für dieses Recht zahlt der Erwerber dem Aussteller eine Optionsprämie, die üblicherweise zehn Prozent des Kontraktwertes ausmacht. Bei der Kaufoption hofft der Spekulant auf steigende Preise, bei der Verkaufsoption auf fallende. Der Verlust ist auf den Betrag der Prämie begrenzt.

Doppeloptionen: Sie sind eine Kombination zwischen Kauf- und Verkaufsoption. Der Käufer profitiert, wenn der Warenpreis an der Börse über den Betrag der eingesetzten Prämie ansteigt oder darunter fällt. Der Anbieter der Doppeloption muß versuchen, die Option durch den Erwerb von Kontrakten abzusichern.