Höhere Bürgschaften für Bauspardarlehen

Die Lastenausgleichsbank hat die Bürgschaften für Vorfinanzierungs- und Zwischenkredite der Bausparkassen zur Instandsetzung und Modernisierung von Wohnungen von 20 000 auf 25 000 Mark erhöht. Die Bürgschaft ersetzt die sonst übliche teuere und umständliche Absicherung durch Grundpfandrechte.

Acht Prozent von der Bank

Die Oldenburgische Landesbank bietet Inhaber-Schuldverschreibungen mit einem Nominalzinssatz von acht Prozent bei achtjähriger Laufzeit zum Kurs von 100 Prozent an. Die letzte Bahnanleihe brachte bei gleicher Laufzeit und einem Nominalzinssatz von 8 1/4 Prozent (Ausgabekurs 90 3/4 Prozent) eine Rendite von 8,29 Prozent.

Volksbank erhöht Sparzinsen

Die Berliner Volksbank hat mit Wirkung vom 1. September den Zinssatz für ihre Spareinlagen mit gesetzlicher Kündigungsfrist von 3,5 auf 4 Prozent erhöht. Bei Spareinlagen mit sechsmonatiger Kündigungsfrist wurde der Zinssatz auf 4,25, bei zwölf Monaten auf 4,75 heraufgesetzt. Prämienbegünstigte Spareinlagen werden künftig mit 5,5 Prozent verzinst. Die Kreditzinsen werden von der Volksbank vorerst nicht angehoben. Diese Aktion gilt vorerst als Einzelfall, der seine Begründung in der besonderen Berliner Situation findet. Von einer generellen Wiedererhebung der Sparzinsen kann noch keine Rede sein.

Schering-Aktien verkaufen?

Die ADCA Allgemeine Deutsche Credit-Anstalt, die im Gegensatz zu den meisten anderen deutschen Kreditinstituten schon seit geraumer Zeit zum Verkauf deutscher Aktien rät, hat jetzt die Aktien der Schering AG aufs Korn genommen. In einer Kurzanalyse kommt die Bank zu der Empfehlung, Schering-Aktien in solche der Chemie-Verwaltung zu tauschen. Die längerfristigen Gewinn- und Umsatzaussichten werden bei Schering als unterdurchschnittlich angesehen. "Neue Produkte", so die ADCA, "die den Erfolg der Anti-Baby-Pille wiederholen können, sind zur Zeit nicht in Sicht. Da außerdem der Pharmaanteil nur noch gut die Hälfte des Gesamtumsatzes ausmacht, wird dasUnternehmen zunehmend konjunkturanfälliger."