Der größte deutsche Elektrokonzern erzielte im Geschäftsjahr 1974/75, das am 30. September endete, einen Umsatz von 18,9 Milliarden Mark. Damit liegt das Unternehmen in der Rangliste deutscher Industriekonzerne vor dem Volkswagenwerk an 6. Stelle. Mit einem Jahresüberschuß von 458 Millionen Mark erwirtschaftete es fastso viel Reingewinn wie die beiden größten deutschen Konzerne, Veba und Thyssen, zusammen. Der Konzern beschäftigt 269 000 Mitarbeiter, davon 89 000 im Ausland. Er ist größter privatwirtschaftlicher Arbeitgeber in der Bundesrepublik.

Im Ausland ist der Konzern in rund 130 Ländern vertreten. 1975 wurden 49 Prozent des Gesamtumsatzes im Ausland erzielt, die eine Hälfte durch Exporte, die andere durch Auslandsproduktion. Den größten Teil seines zukünftigen Wachstums erwartet Siemens jenseits der deutschen Grenzen. Die sechs Unternehmensbereiche umfassen die ganze Skala der Elektrobranche mit Erzeugnissen, die vom Halbleiter bis zur Schaltstation für Kraftwerke reichen. Rund ein Drittel des Gesamtumsatzes entfällt auf die Energietechnik und auf die Datentechnik rund ein Sechstel.

Die wichtigsten Beteiligungen sind die an Osram (78,6 Prozent), sowie an der Kraftwerk Union, an Bosch-Siemens Hausgeräte und an der Polygram mit jeweils 50 Prozent.