"... Der blasse Martin neben ihm schwieg. Er saß ganz steif und still in seiner Bank und blickte vor sich hin. Langsam rann eine kleine, glitzernde Träne über seine Wange. Lehrer Namen, sah die Träne nicht. Die Träne sah überhaupt niemand. Kein Mensch bemerkte sie in der allgemeinen Aufregung dieser allerletzten Schulstunde vor den großen, den wunderbaren, den herrlichen Ferien. Der Lehrer schritt zum Pult zurück. "Ihr müßt alle daran denken", sagte er, "daß wir euch hier, in der Schule, nicht quälen wollen, wenn wir euch schlechte Noten geben, sondern daß wir damit versuchen, euch zu ermahnen und euch so klug und stark und sicher zu machen, wie ihr sein müßt, wenn ihr in das Leben hinauskommt. Denn ihr lernt ja schließlich nicht für mich oder für die Schule, sondern eben für dieses euer zukünftiges Leben."