Die erste Beschreibung einer Brustkrebserkrankung befindet sich auf dem Papyrus Ebers aus dem 15. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung.

In der westlichen Welt ist der Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung der Frau. In der Bundesrepublik hält sie mit 22 Prozent die Spitze.

In Japan, Ägypten und bei den Eskimos ist der Brustkrebs fünf- bis sechsmal seltener als in Europa und den USA. Bei Japanerinnen, die in die USA auswandern, tritt der Brustkrebs häufiger auf als in ihrer Heimat, aber seltener als bei geborenen Amerikanerinnen. Vermutete Faktoren: längere Stillzeiten, weniger Fettverbrauch, kleinere Brüste.

Etwa zehn bis zwölf Prozent der Frauen, die in einer Brust Krebs bekommen, müssen damit rechnen, daß er auch die andere Brust befällt. Nur bei zwei bis vier Prozent der Frauen tritt der Krebs gleichzeitig in beiden Brüsten auf.

Die Kosten für die reine Vorsorge-Mammographie werden von den Krankenkassen nicht übernommen. Sie liegen zwischen 150 bis 200 Mark. Neuerdings erkennen die Krankenkassen statistische Risikofälle an. Sie übernehmen die Kosten für die Mammographie,

  • wenn der Tastbefund unklar ist, mit oder ohne Schmerzhaftigkeit,
  • wenn früher, ein mammographisch verdächtiger Befund festgestellt wurde,
  • nach einer Brustoperation in Verbindung mit einer Brustentzündung,
  • nach einer eigenen Brustkrebserkrankung,
  • bei Brustkrebserkrankung in der Familie.