Theo Sommer und Dieter Piel sprachen mit dem Bundeskanzler: "Es ist in sieben Jahren sozial-liberaler Koalition nicht ein einziger Friseurladen sozialisiert worden" (Seite 3/4).

Nina Grunenberg schildert das Duell der beiden Kanzlerkandidaten. Ihr Eindruck: Trotz aller Pannen und trotz der Schweden-Wahl liegt Helmut Schmidt vorn. Doch Kohl drückt weiter aufs Gefühlspedal (Seite 6).

Ralf Dahrendorf erwähnt weitere "Themen, die keiner nennt": "Mich wundert es, daß die Wähler nicht fragen: Was war eigentlich die Rezession?" (Seite 9/10).

Wolfgang Hoffmann weist nach, wie die Politiker das Parteiengesetz umgehen: "Strohmänner für Millionen" (Seite 17).

Benjamin Henrichs prangert die Wahlwerbung der Parteien im Fernsehen an: "Dramaturgie der Lügen" (Seite 33).

Über eine Ausstellung in Stuttgart, in der politische Plakatwerbung der Wahlen seit 1949 zu sehen ist, schreibt Helmut Schneider (Seite 35).

Bücher zur Wahl werden rezensiert auf den Seiten 43/44.

In Bremen, dem Erbhof der Sozialdemokraten, lebt die SPD noch in einer heilen Welt Dietrich Strothmann berichtet im ZEITmagazin, warum die rote Hochburg uneinnehmbar ist: "Nur der Roland wird nicht rot".