Wie immer zu entscheiden ist – für Waters sind das "ganz normale Management-Probleme, hier genauso wie in anderen Ländern". Er muß das wissen. Denn er hat eine steile nationale und internationale Karriere hinter sich beim US-Konzern General Motors (GM), dem größten Autohersteller der Welt, dem auch Opel gehört.

1952 war der heute 48jährige zu GM gestoßen. Sieben Jahre später rückte er in das Management von GM Venezuela, später von GM do Brasil, wo er 1968 zum Chef avancierte. 1973 übernahm er die Leitung aller südamerikanischen GM-Interessen, bis es ihn zu Opel verschlug.

Zu den "ganz normalen" Problemen rechnet der Amerikaner in Rüsselsheim auch ihm bisher Fremdes – die Mitbestimmung. Am ideologischen Tam-Tam mag er sich durchaus nicht beteiligen. Verwundert, daß es auch andere Möglichkeiten gibt, sagt er schlicht: "Das muß man unter professionellen Gesichtspunkten sehen."

Und wohin führt den Profi der persönliche Karriereplan? Auch diese Frage wundert ihn. Schließlich sei Opel nach Chevrolet die zweitgrößte GM-Gesellschaft. Da Chef zu sein, sei doch wohl eine gute "End-Position". Auf jeden Fall findet er: "Ein sehr schöner Platz ist das hier." Da meint er wohl den Job und nicht die Stadt Rüsselsheim.