Rnniäniens Tourismus Repräsentanten sind: guter Hoffnung, was die Wiederbelebungdes im letzten Jabr ins Stokfeen geratenen Besucherstroms betrifft. Die deutschen Reiseveranstalter sind eher skeptisch. Die Schwirigflüge werden vehemerit aqfgestoßen -- äditbis zehn Kellner, am Revers mit der auffälligen- Kennmarke ihres jeweiligen Dienstgrades versehen, betreten Je nadi Temperament stürmisch im Gänsemarschden Speisesaal und bauen sich, hinter den an der festlich gedeckten Tafel harrenden Touristen auf. Eindrucksvolle Pause - Auf- einen diskreten Wink des Che jRücken, als obligatorischer Aperitif die geschenkt: Anschaulicher als die jüngsten amtlichen Bekundrgvmgen legt dieses an der Küste wie hoch in den Karpaten gleichermäßen geübte, Zeremoniell Zeugnis aB von den Schulungskursen, denen sich das, Personal der rumänischen Gastronomie in der DDR und auch in der Bundesrepublik nach dem leidigen Beschwerdejahr 1975 unterzogen hat.

Doch lassen die erwarteten Gästesdiaren nodi immer auf sich warten. Telephbnische Umfragen bei den größeren deutschen Reiseveranstaltern undzwar vor wie nach der Erdbebenkatastrophe, ergaben durchweg, daß die Buchungszahlen sich gegenüber denen des für die Rumänen enttäuschenden Vorjahres nicht wesentlich veränderthaben. Vom ADAC bis zur TUI wirdbeklagt, daß, obwohl "letztes Jahr alles phantastisch lief (Neckermann Sprecher Karl Maute) und es "nicht mehr "Beanstandungen zuverzeichnen gab ais von anderen Ländern auch" (Giif Sprecher Heinz Bischoff), "der "Buchungsrückgang unverändert bleibt (Jörg Wurm vom ADAC). Völlig rätselhaft ist diese Stagnation auch dem ITS, der letztes Jahr; fnk 25 000 Gästen am Rumäniengeschäft beteiligt, nur 79 Reklamationen verzeichnete.

Tatsache ist, daß- das Erdbeben Rumänien als Reiseland keinen größeren Schaden zugefügthat. Die namhaften Feriengebiete; sind nach Auskunft von Lonida Hriska, dfta- Leiter des Rumänischen Touristenamtes in Frankfurt am Main; samt und sonders" verschont geblieben; in Bukarest mußte nur das baufällig gewordene Iv fSategorie Hötel"Victoria geräumt wefden, Sehenswürdigkeiten wie das Athenäum oder dasMuseum der Schönen Künste blieben unversehrt.

che Vorkehrungen getroffen worden sind, um den bekannten Beschwerden zu begegnen. W ie Vasile Trandafir, Generaldirektor der rumänischen Schwarzmeer Badeorte, kürzlich betonte, wurde die Anzahl der Restaurants erheblich erhöht, stehen nun mehr als drei Gerichte (inklusive. Scnonkost) zur Auswahl, so daß erstmals ein (wenn auch bescheidenes) "a la carte Essen" möglich ist, mit "garantierten 1400. Gramm Frischgemüse pro Tag und Gast". anlagen aufgewendet, immerhin 200 Millionen Lei — umgerechnet 40 Millionen Mark— für die Renovierung der Hotels, deren triste Ausstattung zuletzt viele der früheren "Sozialtoüristen" vertrieben hat. In Mamaia stehen für die kommende Saison ifünf neue Hotels der gehobenen Kategorie mit 1200 zusätzlichen Betten bereit; die Buchungen laufen jetzt der größeren Zuverlässigkeit halber über einen Computer. Auch die Fluggesellschaft. Tarorn bemüht sich um Pünktlichkeit: Ab Juni sollen fünf zusätzliche BAC 500 in Dienst gestellt werden.

rester Ministeml Turismttltü desweiteren in das vielfältige Angebot von Heilkuren in den Schwarzmeer Badeorten wie Eforie Nord oder Neptun (Schwerpunkt Geriatrie) und in den traditionsreichen Bädern im Landesinnern wie Calimanesti oder Felix (Herz- und Gefäßkrankheiteh) , einem erweiterten Angebot "von Rnndrei sen (Motto "Land und Leute" oder, "Klöster am Rande Europas"). In jedem größeren Ort ist zumindest ein modernes Hotel gebaut worden; bestehende, aber nach dem Krieg z weckeritfremdete Hotels werden mit beachtlichem denkmalpflegerischem. Gespür renoviert.

strengungen, das bestätigt auch Neckermann, wären noch verfrüht; das Gros derRumänien Urlauber setzt sich neuer- diflgs aus kurzentschlossenen Spätbuchefn zusammen. Für, den Fall aber, daß sich das Werben um den deutschen Gast als vergebliche Liebesmüh erweisen spllte , liebäugelt man in. Bukarest, laut Leopold Minchevici, dem Amtsvqrgänger. Hriskas, schon jetzt mit neuen, wenngleich reich- lieh heterogenen Partnern, mit Arabern und Israelis, Griechen und Türken.

Tatsache ist ebenfalls, daß umfängrei1 vor Journalisten 14 Millionen Lei wurden für Grünfierechtigte Hoffnung setzt das BukaAußerdem locken die Rumänen mit Prognosen über den Erfolg der An