Das Gruner+Jahr-Objekt Geo, "Das neue Bild der Erde, Ein Magazin vom Stern", erweist sich als überaus attraktiv – sehr zum Mißfallen der Deutschen Lufthansa. Die Fluggesellschaft nämlich hatte für ihre Langstreckenflüge je ein Exemplar bestellt. Doch, so LH-Marketingchef Malte Bischof, "unsere Passagiere hatten keine Chance, es je zu sehen". Der Grund: Die Angestellten der Lufthansa stecken das Monatsheft gern selbst ein Bischof: "Das war uns zu teuer." Das Heft wurde abbestellt.

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Nurmehr drei Autohersteller tun es. Aber sie tun es gemeinsam: Die VW-Tochtergesellschaft Audi NSU, die französische Peugeot-Citroën-Gruppe und Japans Toyo Kogyo (Mazda) treiben auch weiterhin die Entwicklung von Wankelmotoren für Personenwagen voran.

Alle anderen, die einst bei Audi NSU Lizenzen nahmen, haben ihre bisherigen Arbeiten in die Schubladen ihrer Konstruktionsstuben verbannt oder forschen mit so kleiner Mannschaft weiter, daß es – so Audi NSU-Entwicklungschef Ferdinand Piëch, "ein Wunder wäre, wenn ihnen der Durchbruch gelänge". Und Piëch weiß: "In der Technik sind Wunder sehr selten."

Über einer "energiepolitischen Mehrzwecklösung" grübelt zur Zeit BP-Chef Hellmuth Buddenberg. Ob 1985 alle geplanten Kernkraftwerke arbeiten, wird immer fragwürdiger. Dazu liegen, da Bonn den Einsatz von schwerem Heizöl behindert, 6500 Megawatt installierte Leistung in Ölkraftwerken still. Gleichzeitig arbeiten die deutschen Raffinerien wegen fehlender Absatzmöglichkeiten für Heizöl nur mit 66 Prozent ihrer Kapazität. Die Folge: die Bundesrepublik muß dreißig Prozent ihres Bedarfs an Benzin und anderen Fertigprodukten (zusammen über vierzig Millionen Tonnen) importieren.

Buddenberg schlägt nun vor, die Produkten-Einfuhr zu halbieren und die Rohölimporte um 28 Millionen Tonnen zu steigern. Bei der Verarbeitung fallen dann sechs Millionen Tonnen schweres Heizöl an, die zusammen mit Kohle und Gas mittelfristig die drohende Kernenergielücke von zehntausend Megawatt schließen können. Das bringe "bei einer unwesentlichen Steigerung" des gesamten Mineralölimports Zeitgewinn für die Atom-Diskussion, eine bessere Auslastung (und damit geringere Kosten) für die deutschen Raffinerien und eine Verringerung der hohen Abhängigkeit von Produkten-Importen.

Buddenberg: "Einen Ölmangel brauchen wir in den nächsten Jahren nicht zu befürchten."