VEB Goethe und Schiller

Von Peter Hays

Er mustert mich lange, wie einen Amazonas-Rückkehrer, dem noch ein paar Dschungelblätter im Haar hängen. Dann fragt der Mann in Grün: "Hat es Zwischenfälle gegeben?" Ich weiß, worauf der bayerische Beamte am Grenzübergang Rudolphstein hinaus will, kann ihm aber nicht so richtig dienen.

Zwischenfälle hat’s auf meiner Pkw-Reise durch die Deutsche Demokratische Republik schon gegeben. Aber ob sie in seinem Sinne wären? Vielleicht noch jener angetrunkene amerikanische Deutschland-Wiedervereiniger, der auf dem Alexanderplatz nach dem Kudamm forschte? Aber sonst: der Ingenieur, der mich als Dank fürs Mitnehmen im Auto mit nach Hause nahm, von seiner Frau Streuselkuchen für den Gast aus dem Westen backen ließ und aus der Jahrhunderte alten Geschichte seines Dorfes erzählte; der "Mörder", der beim Frühstück im Dresdner Interhotel an einem Nebentisch saß – ein Fernsehteam aus Berlin drehte gerade einen Krimi; die Rentnerin neben mir im Bus durch Dresden, die die Stadtfahrt auf diese Weise schon dutzendmal erlebt hat. Die 80 Minuten im warmen Bus kommen sie billiger (2,50 Mark fürs Ticket) als "Kaffee und Kuchen im Café". Und so erlebt sie den Wiederaufbau ihrer Stadt Hochhaus für Hochhaus.

Exotischer als Bali

Wahrscheinlich wäre eine Fahrt durch die Schweiz etwa ebenso unspektakulär verlaufen. Und trotzdem: die deutschdemokratischen Republikaner mögen ihren Staat noch so als "Reiseland DDR" anpreisen – viele Bundesdeutsche wollen ihnen dabei anscheinend noch nicht so richtig folgen; Städte wie Weimar und Erfurt liegen ihnen spätestens seit dem Grundvertrag wieder vor der Haustür, erscheinen dennoch exotischer als Bali oder Bangkok.

Für einen Engländer dagegen, unengagierter Beobachter der seltsamen deutsch-deutschen Koexistenz seit nunmehr elf Jahren, liegt die DDR gar nicht so weit. Die Psycho-Distanz dorthin ist geringer. So war denn auch mein Reisekoffer schnell gepackt. Weder Holzhammer noch Glacéhandschuhe (für eventuelle Politdebatten), noch Imponiergeschenke für die Eingeborenen mußten verstaut werden. Die Unbefangenheit des Außenseiters wog leicht. Ein an Sepp Maier vorbeigehämmerter Sparwasser-Torschuß könnte mich Zum Beispiel nie erschüttern – da würden schon die Fußballgespräche an DDR-Stammtischen zivilisiert bleiben.

Ein Engländer redet bekanntlich gern vom Wetter – da würde ich vermutlich bei gegebenen Anlaß auch mal unbekümmert "die trübe Lage im Osten" ansprechen können. Schön unpolitisch (für einen Westdeutschen besonders unnachahmbar?) freute ich mich auf Goethe in Weimar und Händel in Halle. In der grünen Informationsfibel des DDR-Reisebüros hatte ich gelesen: "Sie interessieren sich für unser Land? Das gehört sich auch so." Ich interessierte und freute mich freiwillig. Bei der Einreise wird der Imperativ gegenüber dem West-Touristen aber kaum noch bemüht. Die wichtigsten Formalitäten hat man denn auch schon hinter sich. Für Engländer erledigt sie "Berolina Travel" in London, eine Aktientochter des Reisebüros in Berlin, für bundesdeutsche Besucher zum Beispiel das Deutsche Reisebüro in Frankfurt am Main, das mit dem DDR-Gegenüber einen Vertrag hat. Allgemein sollten Pkw-Rundreisende jeder Nationalität sich etwa sechs Wochen vor der Fahrt beim zuständigen (siehe Informationskasten) Reisebüro melden. Von ihm werden sie dann mit Berechtigungsschein fürs Visum, sowie Vouchers für die vorgebuchten Hotelzimmer eingedeckt. Bearbeitungsgebühr: 20 DM.

VEB Goethe und Schiller

Erstmals in dieser Reisesaison brauchen auch Bundesbürger ihre Hotelvouchers nicht noch einmal an der Grenze umschreiben zu lassen. Der vorgezeigte britische Paß brachte auch sonst keinen Vorteil. Auch ich mußte eine Straßenbenutzungsgebühr entrichten: 40 DM für die rund 1200 Kilometer, die ich vorhatte.

Für westdeutsche Campingfreunde hat man 1977 erstmals die Tore zu insgesamt 25 Campingplätzen geöffnet. Das Reisebüro am Alexanderplatz nennt die neue touristische Offerte "ein Zeichen unseres guten Willens".

Meine eigenen Hotel wünsche wurden restlos erfüllt, Ein Zimmer für jeweils ein bis drei Übernachtungen wartete in Dresden, Berlin, Halle, Erfurt und Weimar. Am ersten Abend im Dresdner Interhotel die letzte Formsache: die Rezeption bittet um meinen Paß. Am nächsten Morgen wird er wieder ausgehändigt. Das Kreisamt der Volkspolizei stempelt auch nachts. Nun habe ich die Aufenthaltsberechtigung auch für die anderen Städte schwarz auf weiß im Ausweis.

Engländer sein oder nicht sein, besonders in Dresden? Ich beschließe, trotz guter Deutschkenntnisse, bei der Fahne zu bleiben. Das hat einige Folgen. Vor dem Ratskeller stehe ich zum Beispiel in einer Schlange, die mich an die Bushaltestellen meiner Jugend in Manchester erinnert. Vielleicht sind mein ausgebeulter Pullover und die abgewetzten Cordhosen dran Schuld. Auf jeden Fall scheint man mir weder knisternde Deutschmark in der Tasche noch vor der Gaststube abgestellten BMW anzusehen. Nach zwanzig Minuten werde ich vom Oberkellner am Tisch plaziert. Nachher hat’s mir jeder Kellner von Dresden bis Berlin bestätigt: Der vorgezeigte Zipfel eines DM-Scheins (ja, auch einer maroden Pfundnote) verkürzt wie durch ein Wunder den Aufenthalt in solchen Schlangen.

Ein beim Informationsbüro in der Prager Straße gemieteter Begleiter, der mir Dresden auf Englisch schildert, würde für zwei Stunden immerhin 30 DM kosten. Deutschsprachige Führung kommt fünf Mark billiger. Lieber fahre ich mit einem Haufen Studenten und der erwähnten alten Dame im Bus mit. Eine Frau B. nimmt das Mikrophon. Eingangs erwähnt sie die 35 000 Bürger, die in der Nacht zum 14. Februar 1945 ums Leben kamen. Die Bombenwerfer werden allerdings nicht beim Namen genannt. Dann flitzt die prächtige Restarchitektur dieser Elbe-Stadt am Busfenster vorbei: der restaurierte Barock-Zwinger zum Beispiel und die damals ausgebrannte Oper, die in den nächsten vier Jahren für 120 Millionen Mark wieder hergerichtet wird.

In erster Linie aber erleben wir sozialistische Gegenwart: die Bauten im Villenviertel Blasewitz, die heute unter anderem Kindergärten sind, die Studentenheime, in denen man für zehn Mark Monatsmiete wohnt, die Flutlichtanlage von Dynamo Dresden und sogar die Wasserwerke, die die Stadt versorgen. Der Rudi des anhaltenden Busses holt zwei Studenten, die 40 Minuten lang geschlummert haben, aus ihren Träumen. Frau B. bedankt sich bei ihnen dafür, "daß Sie so leise geschlafen haben".

Man wird weitergereicht. Ein Student empfiehlt als nächstes Ziel die Porzellanmanufaktur in Meißen. Die Schauwerkstatt (Eintritt: eine Mark) ist von April bis Oktober geöffnet – ich bin ein bißchen zu früh hier. Im Geschäft am Rathaus sind allerdings gehobene Souvenirs zu erstehen: ein dreiteiliges Gedeck für rund 240 DM (mit Watteau-Design für 700 DM).

VEB Goethe und Schiller

Die Elbe kenne ich von Finkenwerder her. Es sei mir also verziehen, daß ich an den Ufern dieses deutschen Flusses keine Reben vermutete. Dabei gedeiht etwa bei Meißen köstlichster Elbe-Wein. Zwölf Kilometer flußabwärts habe ich ihn beim "Rosengarten"-Wirt probiert: einen herben Müller-Thurgau, der ohne Restsüße in die Flasche kommt. Bis zu 30 000 Hektoliter jährlich werden aus den Trauben gepreßt. Die besten Jahrgänge: 59er, 64er, 75er und 76er. Besonders zu empfehlen: die Spätlese Meißner Kapitelberg. Wenn sie zwei Gläser davon trinken, merkte ich bald an unserem Tisch, werden auch Sachsen überschäumend lustig.

Auf der Autobahn nach Berlin überhole ich auch dahintuckernde Traktoren. Sie erinnern mich daran, daß manches Verkehrsgesetz hier in der DDR anders ist als drüben. Auf der Autobahn darf ich zum Beispiel nicht schneller als 100 km/st, auf der Landstraße nur bis zu 90 km/st fahren. Die Promillegrenze von null komma null (eine konsequente Sache) habe ich mir selbst eingeschärft. Sogar etwaige Gastgeber machen sich strafbar, wenn sie mich nach Alkoholgenuß ans Steuer lassen.

In der Stadt darf ich auch bei Rot (ohne Pfeil) rechts abbiegen. Nach einer Panne oder einem Unfall kann ich auf der Autobahn größtenteils etwa alle fünf Kilometer um Hilfe telephonieren. Notfalls werde ich (ebenso wie Bundesbürger) in einem DDR-Unfallkrankenhaus gratis verarztet. Wenn ich den ADAC-Inlandsschutzbrief plus DDR-Bon (für 7,50 DM extra) habe, wird mein Auto zudem kostenlos geborgen und bis zur Grenze abgeschleppt.

In Berlin fällt mir als erstes auf, daß auch Sozialisten mit ihren Bauten gern die Wolken kratzen. Das Interhotel "Stadt Berlin" zum Beispiel hat 37 Stockwerke. Vom Café ganz oben hüpft der Blick nach Westen über die Mauer. In der Lobby ballt sich eine sowjetische Delegation zum Gruppenbild mit Dolmetscherin zusammen. An der Garderobe geben zwei hohe Marine-Offiziere, die Brust voller Orden, die Mäntel ab.

Halleluja im Händel-Haus

Gäste aus dem nicht-sozialistischen Wirtschaftsgebiet (NSW) sind hier, wie auch in den anderen Interhotels, eine Minderheit. Für das Bett im Interhotel zahlen sie meist doppelt soviel wie Ost-Gäste. Für den Besucher aus dem Westen ist nur bedingt Platz da (deshalb die Vorbuchung): in insgesamt 50 Hotels, darunter 27 Interhotels mit insgesamt 14 000 Betten.

Vortritt hat eben der eigene erholungssuchende Bürger. Für ihn gibt es 234 000 Betten in Jugendherbergen, Wanderheimen und Betriebsferienheimen. Allein der Feriendienst des Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes (FDGB) registriert 1,5 Millionen Urlaubsübernachtungen seiner Mitglieder jährlich.

VEB Goethe und Schiller

Vor allem Feriengebiete wie Ostsee oder Mecklenburgische Seenplatte sind im Sommer schnell überlaufen. Ein Dialog, am Counter des Reisebüros in Halle mitgehört, zeigt, wie ausgebucht das Reiseland DDR oft ist. Ein älterer Bürger: "Gibt’s im Sommer noch Inlandsquartiere?" Die Dame vom Reisebüro: "Nur noch ein paar Privatquartiere im Erzgebirge, 38 Mark die Woche, Zimmer und Frühstück." Im selben Büro konstatiere ich, daß man mit seinen Hotelvouchers

  • Fortsetzung auf Seite 53
  • Fortsetzung von Seite 51

aber zumindest in der Nebensaison jonglieren kann. Binnen zehn Minuten wird mir eine Nacht in Berlin storniert und dafür ein Extra-Tag in Weimar gutgeschrieben. Aber erst einmal noch großstädtische Urlaubstage in Halle.

Das Interhotel steht, wie auch in Berlin und Dresden, inmitten von viel neuem Beton. Nachts öffne ich wie immer die Fenster weit. Diesmal strömt die Duftnote VEB Chemische Werke Buna ins Zimmer. Das Händelhaus orte ich unter schäbigen Gebäuden, die bald abgerissen werden. Das alte Wohnhaus des Komponisten wird sie alle überleben. Es steht unter Denkmalschutz. Halleluja hallt durch die Räume, wenn eine Gruppenführung im Gange ist. Dabei zittern die alten Gemälde an der Wand und das Klavichord in der Ecke. In einem blau gepolsterten Zimmerlein wird man mit Bruchteilen der bekanntesten Werke berieselt. Das alles für nur fuffzig Pfennige.

Über 30 000 Baudenkmäler und Museen gibt es in der DDR. Dazu kommen 90 Theater. Eintritt ins Kino kostet ab 80 Pfennig, ins Theater ab 3,50 Mark, in ein Museum oft gar nichts. Allein solche Preise machen schnell kulturgefräßig.

Und auch das Steak nach dem Händelkonzert kostet nur sechs Mark. Das mag denn auch bei manchem Engländer bei der Qual der Deutschland-Wahl den Ausschlag geben. Denn Ostsee-Ost oder Ostsee-West – was soll’s. Zwangsläufig setzt sich die Zielgruppe kapitalistischer DDR-Touristen, nicht aus Sonnenhungrigen, sondern aus Nostalgikern und Neugierigen zusammen. Die Briten darunter sind vor allem neugierig. Vielleicht interessiert sie allerdings nicht ganz so brennend wie einige Bundesdeutsche, ob in der DDR die Restaurant-Portionen in den letzten fünf Jahren gewachsen sind. Und sie sind sogar bereit, das im Urlaubs-Schaufenster der DDR Gebotene ein wenig zu bestaunen. Zum Beispiel Weimar.

"VEB Goethe und Schiller" nennen die guten Bürger von Weimar selbst das lukrative Geschäft mit den beiden Literaten. Hier schneien im Sommer nicht weniger sowjetische Bewunderer herein als beispielsweise amerikanische Shakespeare-Jünger in Stratford-on-Avon. Nur werden die beiden deutschen Klassiker nicht so plump vermarktet wie ihr englischer Genialgenosse, der in Stratford auf jedem Bierdeckel abgebildet ist.

VEB Goethe und Schiller

Durchs Goethe-Museum schlendern junge DDR-Bürger, etwas unbeeindruckt, wie beim Spaziergang durch einen toten Winterwald. Im Wohnhaus des dichtenden Denkers regt sie dessen unmarkiertes Hab und Gut zu keiner Frage an, auch nicht die nachgegossenen klassischen Torsen aus Italien, mit denen Goethe sein Haus wie ein Museum vollpfropfte. Dabei reden die netten, älteren Aufsichtsdamen, einmal angezapft, wie eine Goethe-Biographie, stundenlang, wenn’s beliebt. Alle Daten, aber auch Intimes aus dem Dichterleben haben sie im Kopf. Warum zum Beispiel Christiane Vulpius, deren drei Zimmer zu besichtigen sind, nie bei festlichem Anlaß neben Goethe erschien.

Im Schiller-Haus tue sie lieber Dienst, sagt die eine Dame. Der sei volksnäher und menschlicher als Goethe: "Nehmen Sie ‚Kabale und Liebe‘." Ich bin ein paar Tage zu spät dran – sonst hätte ich das Stück im Theater sehen können.

Der Weg nach Erfurt führt mich an Buchenwald vorbei. Inzwischen wieder ein idyllischer deutscher Wald voll Vogelgezwitscher. Im Lager steht ein Gedenkstein für "ermordete englische und kanadische Fallschirmspringer".

In Erfurt wohne ich am Bahnhof im "Erfurter Hof", einem der älteren Interhotels. Das Hotelleben in den traditionsreicheren Häusern, wie dem "Elefant" in Weimar, hat mir am meisten Spaß gemacht. Im "Elefant" zum Beispiel schalten und walten mit bombastischer roter Fliege geschmückte Kellner, die anscheinend ohne Minderwertsgefühle noch Freude am Job haben. Das Hotel, in dem einst auch Goethe abstieg, hat mehrmals den Wanderpokal der Interhotel-Vereinigung gewonnen – was Prämien fürs gesamte Hotelkollektiv bedeutet.

Allgemeine Bewertung der erlebten Interhotels: Service – korrekt bis freundlich lächelnd, abgesehen von manchem herrischen Oberkellner. Der Mangel an Arbeitskräften bedingt zuweilen langes Warten im Restaurant und Kofferschlepperei auch für ältere Gäste. Komfort – immer mehr supermoderne Interhotels kommen dazu (so zum Beispiel in Berlin das "Metropol" mit Schwimmbad). Aber in den neuen Herbergen funktioniert noch nicht alles. In den Zimmern des Dresdner "Königsberg" ließ sich beispielsweise die Heizung nicht abstellen. Cuisine – Michelin-Maßstäbe dürfen nur in einigen Hotels wie "Stadt Berlin" angelegt werden. Preiswert ist die Küche aber auf jeden Fall. Straßburger Kotelett für 5,75 Mark, Sauerbraten für 5,65 Mark, Rumpsteak für 6,80 Mark, Masthühnchen für 5,30 Mark. Morgens gibt’s ein Frühstücksbüfett: Wiener Würstchen, Roastbeef, Eier, Brötchen, Fruchtsaft, Schinken, reichlich Butter und Marmelade (meist hat man ein Acht-Mark-Bon dafür). Nachtleben: größtenteils unterentwickelt (außer in Berlin). Es spielt sich oft in der Hotelbar ab, wo ab Mitternacht offen und heiß auf den Sofas geschmust wird, ein Glas Cognac (4 cl) etwa sechs Mark kostet und entgegenkommende Damen unter anderem an der (zur Zeit begehrten) Jeanskluft zu erkennen sind.

Kleinkram wie Zigaretten, Kosmetika und Süßigkeiten kauft man am besten mit Westwährung im jeweiligen Hotel-Intershop.

Erfurt, wo sich die beiden Willy(i)s trafen, bleibt auch mir wegen menschlicher Begegnungen im Sinn: Mit dem Ingenieur, der mir seine Adresse gab und mich beim nächsten Mal beherbergen will; mit den zwei Langhaarigen, die fast alle Rolling-Stones-Texte auswendig kennen und die britische Queen dufte finden. Mit der Lehrerin, die ihr Englisch zwei Stunden lang im Wirtshaus an mir ausprobierte. Und auch mit den drei jungen Volksarmisten, die ein wenig staunten, als ich mich im Gasthaus zu ihnen setzte. Wie so oft auf dieser Reise wollte ich nur über Mädchen, Fußball und das Wetter mit ihnen reden. Aber irgendwie, wie so oft auf dieser Reise, kamen wir auf Biermann, Weinhold und Mauer. Und trotzdem kam’s nicht zum Zwischenfall. Tut mir leid, Herr Grenzbeamter,