Die Frankfurter Allgemeine hat sich bemüßigt gefühlt, in einer Würdigung des aus Athen scheidenden Botschafters nachträglich dem 1972 amtierenden Kanzleramtsminister Ehmke eins auszuwischen: Der habe dem Ansehen der Bundesrepublik einen Streich gespielt, als er die Flucht des Rechtsprofessors Mangakis mit Hilfe eines Bundeswehrflugzeugs organisierte. Sagen wir’s doch, wie es wirklich war. Ehmke handelte damals nach einer Absprache mit den Papadopoulos-Leuten, die offenbar Ioannides durchkreuzte. Was aber die Schädigung bundesdeutschen Ansehens anbelangt – da hängt uns manches junta-fromme Pontifizieren von FAZ-Borgisfürsten im wieder freien Athen noch heute wie Blei am Bein. Ehmkes "Streich" ist indessen längst ehrende Legende. Th. S.