Am Absatz von Fernsehgeräten vorbei produziert wurde im vergangenen Jahr in der Bundesrepublik. Zum Jahresschluß 1976 drückten 450 000 unverkaufte Geräte auf den Markt.

Mit dieser Misere erklärt die Grundig AG, Fürth/Bayern, das in den letzten Monaten ihres am 31. März beendeten Geschäftsjahres 1976/77 deutlich abgeflachte Wachstum. In den ersten sechs Monaten ist noch ein Umsatzplus von 17 Prozent erzielt worden, im ganzen Jahr machte der Anstieg nur noch reichlich sechs Prozent (auf 2,5 Milliarden Mark) aus.

Die forcierte Werbung der Hamburg-Mannheimer Versicherungs-AG, Hamburg, hat sich ausgezahlt. 1976 wurden weitere Marktanteile hinzugewonnen.

Mit einem Neuzugang an Versicherungssumme im Lebensversicherungsgeschäft von 5,5 Milliarden Mark (plus 27 Prozent) nimmt die Hamburg-Mannheimer in der Branche weiterhin den zweiten Rang ein. Im I. Quartal dieses Jahres waren die Zuwachsraten im Neugeschäft geringer als in der Vergleichszeit des Vorjahres. Vorstandsvorsitzender Günter Kalbaum bleibt aber zuversichtlich: "Die Schwierigkeiten in der gesetzlichen Rentenversicherung zeigen, wie notwendig es ist, seine Altersversorgung durch den Abschluß einer privaten Lebensversicherung zu ergänzen."

Obwohl die BHF-Bank (Berliner Handels- und Frankfurter Bank) mehr als 35 Millionen Mark zur Neckermann-Sanierung beisteuern muß, ist das Institut mit seinem 1976 erzielten Ergebnis zufrieden.

Die Neckermann-Verluste konnten aus den Erträgen des laufenden Geschäfts gedeckt werden. Reserven brauchten nicht aufgelöst zu werden. Es wird sogar ein gegenüber 1975 verbessertes Ergebnis gezeigt, was sich auch in den leicht auf 14,4 (13,9) Millionen Mark erhöhten Ertragssteuern ausdrückt. Die Aktionäre erhalten wieder zehn Mark.

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