Betriebliche Vermögensbeteiligung in der Bundesrepublik Deutschland, von Hans-Günter Guski und Hans J. Schneider, Deutscher Instituts-Verlag, Köln 1977, 400 Seiten, 48 Mark.

In dieser „Bestandsaufnahme“ werden die Rechtsgrundlagen, die Motive und mögliche Formen der betrieblichen Beteiligung der Arbeitnehmer systematisch dargestellt und zum erstenmal ein umfassender Überblick über die Firmen geboten, die sich in der Bundesrepublik zur Beteiligung der Mitarbeiter entschlossen haben. Obwohl Von Seiten des Gesetzgebers trotz zahlreicher Versprechen der verantwortlichen Politiker immer noch keine Hilfestellung gegeben wurde, sondern die freiwillige Beteiligung der Mitarbeiter am Gewinn und Kapital rechtlich und steuerlich eher behindert wird, haben bisher 770 Unternehmen in der Bundesrepublik diesen Schritt gewagt. Insgesamt sind rund 800 000 Arbeitnehmer mit 2,3 Milliarden Mark über Belegschaftsaktien, Mitarbeiterdarlehen, stille Beteiligung oder Kommanditbeteiligung am Produktivkapital beteiligt. mj