Der Hamburger Frachter „Columbus Australia“, der eine für Japan bestimmte Uranoxyd-Lädung zur Anreicherung in die USA transportieren soll, wird in Melbourne von streikenden Hafenarbeitern und Atomkraftgegnern am Auslaufen gehindert. Ziel der Aktion ist augenscheinlich ein totaler Exportstopp für australisches Uran.

In der französischen Anreicherungsanlage Pierrelatte sind durch einen Bedienungsfehler mehrere Tonnen Uran-Fluor (UF 6) in der Atmosphäre entwichen. Das Gas ist stark ätzend, aber schwach radioaktiv. Neun Arbeiter wurden vorübergehend zur Beobachtung in ein Krankenhaus eingeliefert.

Das Verwaltungsgericht Freiburg hat die Begründung seines im März gefällten Urteiles gegen den Bau des Kernkraftwerks Wyhl/Südbaden veröffentlicht.

Die USA werden 463 Kilogramm angereichertes Uran an Indien liefern. Eine weitere Lieferung für das Kernkraftwerk Tarapur wird von Fortschritten bei den Verhandlungen über Indiens Beitritt zum Atomwaffensperrvertrag abhängig gemacht.

Frankreich, Italien, die Bundesrepublik und die Benelux-Länder haben eine Gesellschaft gegründet, die „Schnelle Brüter“ entwickeln und exportieren soll.