Von Wim Wenders

Obscenity, who really cares? Propaganda, all is phony.

(It’s all right, Ma) Bob Dylan

Bei den Filmfestspielen in Berlin hatte der Hitler-Film von Joachim C. Fest und Christian Herrendoerfer seine Uraufführung. Das Programmheft voller kräftiger Erklärungen in den Händen, hatte ich eine große Erwartung in den Film. Dort stand: "Dieser Film zeigt die Zeit Hitlers unvoreingenommen, sachlich und rational. Er vermittelt die Faszination der Karriere Hitlers, ohne auch nur in die Versuchung zu geraten, dieser zu erliegen."

"Dieser Film manipuliert unsere Geschichte nicht. Er verklärt auch nicht. Er erklärt." Warum wurde da etwas verteidigt, was noch gar nicht hatte angegriffen werden können?

Meine Verwunderung wurde nur zu schnell erklärt, als der Film dann ablief, und wuchs zu einer ungläubigen Bestürzung. Am Ende kam ein kurzer Beifall auf, dann verzog sich das ansonsten so forsche Festivalpublikum ratlos und verlegen. Einer machte einen Witz: "That’s Entertainment, Part 3", aber das war keine Erlösung. Hier war etwas passiert, was niemand recht glauben wollte, nein, weniger eine Betroffenheit über das Gesehene als über die Art, WIE man es zu sehen bekommen hatte. Schwer auseinanderzuhalten, sicherlich, daher das Unbehagen und die Unsicherheit, es zu benennen.

Mit wachsender Verärgerung folgte ich der Diskussion des Films in den nächsten Wochen: leichtfertige oder dummdreiste Akklamation zumeist, harmloser Feuilletonismus (im STERN: "Wenn das der Führer wüßte") oder der SPIEGEL-Positivismus: "Er hat der filmischen Auseinandersetzung mit der jüngsten deutschen Vergangenheit einen neuen Weg gewiesen." Allerdings,

Eine entschiedene Ablehnung, nicht nur in "abers", dann erst in der ZEIT, wo Karl-Heinz Janßen diesen Film deutlich als gefährlich bezeichnete und dies auch sorgfältig begründete.

In der FRANKFURTER RUNDSCHAU schließlich die genaueste Untersuchung von Wolfram Schütte, der aufzeigte, "wie sehr diesem Film eine ästhetisierende Tendenz der Wirklichkeit gegenüber so eigen ist wie dem Faschismus selbst".

Natürlich läuft der Film gut. Alles andere zu hoffen, wäre auch kindisch gewesen. Von dieser Art sind die besten Geschäfte.

Eine Wut bekommen habe ich dann erst nach der traurigen Veranstaltung vorige Woche im Fernsehen, der ASPEKTE-Sendung, in der über den Hitlerfilm diskutiert werden sollte. Der redliche Wille dazu wurde zum Bumerang. Die Sendung geriet zu einer einzigen Reklame für den Film. Schon nach den Nachrichten wurden Ausschnitte des Films als Trailer gezeigt, und Janßen wiederholte seine Thesen aus der ZEIT vor einer Studiowand, die bis unter die Decke mit dem Hitler-Plakat beklebt war. Zumindest das hätte man aus diesem Film lernen müssen: man kann nicht ausgiebig etwas zeigen, von dem man sich distanzieren will. Im Film (im Fernsehen wohl ebenso) repräsentiert sich vor allem das Gezeigte, erst in zweiter Linie die Meinung dazu. Und statt auf eine Diskussion über die Mittel des Fest-Films, WIE dieser Film gemacht worden war, ließ man sich auf inhaltliche und historische Dispute ein: WOVON der Film handle oder handeln solle. Das gewohnte Fernsehbild also, verschiedene MEINUNGEN, und der Historiker Fest konnte nachsichtig lächelnd in die Runde blicken. Ob Lubitsch nun 1923 oder 1932 ("andersherum die zwei und die drei!") ausgewandert sei. Als Detailfrage abgetan, "geschenkt". Von Fritz Lang war gar nicht erst die Rede. Von ihrer Seite aus möchte ich hier aber reden, über diesen Unfilm, als jemand, der in Deutschland Filme macht. Ich rede für alle die, die in den letzten Jahren, nach einer langen Leere, wieder angefangen haben, Bilder und Töne zu produzieren in einem Land, das ein abgrundtiefes Mißtrauen hat in Bilder und Töne, die von ihm selbst erzählen, das deshalb 30 Jahre lang begierig alle fremden Bilder aufgesaugt hat, wenn sie es nur von sich selbst abgelenkt haben. Ich glaube nicht, daß es irgendwo sonst einen solchen Verlust an Zutrauen in eigene Bilder, eigene Geschichten und Mythen gibt wie bei uns. Wir, die Regisseure des Neuen Kinos, haben diesen Verlust am deutlichsten gespürt, an uns selbst in dem Mangel, der Abwesenheit der eigenen Tradition, als Vaterlose, und an den Zuschauern in ihrer Ratlosigkeit und ihrer anfänglichen Scheu. Erst langsam hat sich diese Abwehrhaltung auf der einen und der Mangel an Selbstvertrauen auf der anderen Seite aufgelöst, und in einem Prozeß, der vielleicht noch ein paar Jahre dauern wird, entsteht hier wieder das Gefühl, daß Bilder und Töne nicht nur etwas Importiertes sein müssen, sondern von diesem Land handeln und auch aus diesem Land kommen können.

Aus gutem Grund gibt es dieses Mißtrauen. Denn niemals zuvor und in keinem anderen Land ist so gewissenlos mit Bildern und der Sprache umgegangen worden wie hier, nie zuvor und nirgendwo sind diese so sehr zum Transport von Lügen erniedrigt worden. Und jetzt kommt da ein Film daher, der mit einem unfaßbaren Leichtsinn eben diese Bilder als den Kern der Sache und als "Dokumentaraufnahmen" verkaufen will, VERKAUFT, und damit noch einmal, NOCH EINMAL, ein paar Lügen transportiert. "Aus Deutschland kommend, wo ich vor Goebbels davongelaufen war, der mir die Führung der deutschen Filmindustrie angeboten hatte, war ich sehr, sehr glücklich, hier leben zu dürfen und ein Amerikaner zu werden. Zu jener Zeit weigerte ich mich, auch nur ein Wort deutsch zu sprechen. Ich war schrecklich verletzt, nicht persönlich, von dem, was Deutschland passiert war, das ich sehr geliebt hatte, und von dem, was man der deutschen Sprache angetan hatte." (Fritz Lang in einem Interview, 1965)

Die "Karriere", die Fest und Herrendoerfer ergründen wollten, war nicht zuletzt deshalb möglich, weil es eine totale Kontrolle über alles Filmmaterial gab, weil alle Bilder, die es von diesem Mann und seinen Ideen gab, raffiniert gemacht, geschickt ausgesucht und gezielt eingesetzt wurden. Wegen dieses durch und durch demagogischen Umgangs mit Bildern haben alle, die in Deutschland verantwortungsvoll und auch kompetent mit der Herstellung von Filmbildern zu tun hatten, dieses Land verlassen. Fest und Herrendoerfer können sich also bis auf wenige Ausnahmen für ihre "umfassende Dokumentation" nur auf Bilder von Mitläufern berufen, auf den Blick von Mittätern, auf Propagandamaterial eben, auf die schweinischsten Meter Zelluloid, die hier je belichtet worden sind. Sie übernehmen das alles unkritisch, ziehen nicht die geringste Schlußfolgerung für ihre Arbeitsweise daraus, entblöden sich nicht, auch noch vorbewegt zuschreiben: "Für diesen Film wurde keine Szene nachgestellt", putzten es höchstens noch heraus (worauf der Produzent stolz hinweist, "keine Kosten gescheut"), überhöhten und verdoppelten den Propagandawert mitunter noch und machten sich damit nachträglich selbst noch einmal zu Werkzeugen.

Noch einmal: Wegen dieser Bilder, die wir da zwei Stunden lang sehen, hat es in der Filmkultur dieses Landes ein Loch von dreißig bis vierzig Jahren gegeben. Fest und Herrendoerfer reißen es lächelnd wieder auf, stolz auf ihre grausigen Funde. Dem, was da herausquillt, stellen sie nichts entgegen als einen Kommentar. Hält der diese alles andere als unschuldigen und harmlosen Bilder im Zaum?

Wo steckt der Autor dieses Films, wenn nicht in diesem Kommentar? Oder vielmehr: in der STIMME, die diesen Kommentar spricht. Denn das ist dessen ANWENDUNG, was auf den Zuschauer einwirkt. Ich habe mir den Film ein 2. Mal angesehen, mit einem Kassettenrecorder bewaffnet. Befreit von der angespannten Verstörtheit des 1. Males bin ich diesmal besser in der Lage, zu begreifen, was da passiert. Und das ist die Stimme. Die gängelt und betört den Zuschauer nicht viel anders als die andere Stimme, die es dauernd zu hören gibt. Ebenso zählt immer weniger, was sie sagt und immer mehr, wie sie es sagt. Auch sie stellt langsam aber sicher einen Sog her und lullt einen ein. Was erst allmählich in meinen Kopf will: Sie steht nämlich nicht "nüchtern und sachlich" über dem Besprodienen, sondern versucht es zu illustrieren, geht darauf ein, wechselt ihre Stimmungen: manchmal ehrfürchtig, manchmal leichthin, manchmal schwermütig, dann wieder hoffnungsvoll, mal amüsiert, mal erbost, auch keck oder spöttisch.

Wenn es um Hitlers Empfindungen und Eindrücke im Wien vor dem Ersten Weltkrieg geht, wird sie leise und eindringlich und sagt: "In den Straßen: Rote Fahnen!", daß es einem den Rücken runterläuft. Die Stimme legt einem nahe, sich in Hitler hineinzufühlen, versucht, ihn zu interpretieren, ihn zu verstehen. Ja, mitunter erzählt sie fast subjektiv, aus Hitlers Sicht. Deutlicher schon bei: "Im Völkergemisch der stürmisch wachsenden Metropole vor allem: Juden. Von ihnen geht der Schauder einer fremdartig anmutenden Welt aus. Ihre Erscheinung weckte in der öffentlichen Phantasie blutschänderische Schreckbilder." Hier geht von der Stimme eine ganz dringliche Bedrohung aus, noch unterstützt von der Musik, die so tut, als gelte es, eine Horrorszene zu untermalen. Kaum noch kann man sich als Zuschauer dem Gefühl entziehen, daß die Juden, die es da auch gerade sehr typisch zu sehen gibt, wirklich fremde Wesen von einem anderen Stern sind.

Bald darauf heißt es dann, wie im Märchen: "Er gab sich als Schriftsteller aus und nahm Quartier in München." Gleich hat auch die Stimme den betulichen Gestus eines Märchenonkels angenommen. In düsterem Ton redet sie dann von der Weltwirtschaftskrise, um dann ganz plötzlich lebhaft und fröhlich zu werden, wenn es nach dem nächsten Schnitt heißt: "Betont optimistisch treten die Nationalsozialisten auf." So funktionieren auch Werbefilme, wenn die Frau mit dem besseren Waschmittel auftaucht.

Manchmal schwingt ein unterschwelliger Ton von Mitgefühl oder Kumpanei mit: "All das, was Hitler haßte: Parteienumtriebe, Kommunisten, Judentum..." oder gar: "Er konnte den Anblick der in den Amtssesseln korpulent gewordenen Parteigenossen nicht ertragen." Oder eine anerkennende Sympathie: "Er war weder käuflich noch im Bund mit dem Großkapital." (Ich rede hier nur darüber, WIE etwas gesagt wird.) Das Schlimmste passiert der Stimme dann, wenn es heißt: "Im Frühjahr 33 werden die ersten Konzentrationslager eingerichtet. Niemand wollte damals solche Bilder sehen. Aus Verlegenheit, Angst, Scheu."

Die Stimme schweigt, man sieht die Außenansicht eines KZ’s, dazu kommt plötzlich ein Glockenspiel mit der Melodie FREUT EUCH DES LEBENS... (Kann ich meinen, Augen und Ohren trauen? Ich schaue mich im Kino um: Niemand scheint das so richtig mitzukriegen, was da abläuft. Was für ein MITTEL ist das denn in einem "emotionslosen, mit fast naturwissenschaftlicher Nüchternheit" gemachten Film? Ironie etwa? Oder blanker Hohn?), und dann fährt diese infame Stimme doch tatsächlich ERLEICHTERT, ich schwöre es, erleichtert, ich habe das immer wieder auf dem Kassettenrecorder abgehört, erleichtert fort: "Was hinter dem Stacheldraht geschah, wurde durch Volksbelustigungen und allerlei schlichte Gemütlichkeiten verdeckt. Die Deutschen waren unter sich." Verlegenheit, Angst und Scheu, von denen eben noch die Rede war, hier sind sie schon nicht mehr Inhalt, sondern Form der Rede, hier ist die Verdrängung vom Thema zur Methode geworden, hat sich nur noch schnell mit Arroganz gepaart.

Zum Einfall in Österreich heißt es: "Es war der 12. März 1938, Hitler war aus seiner Untätigkeit ausgebrochen. Unter dem Jubel der Bevölkerung überschritt er bei seiner Geburtsstadt Braunau die Grenze." (Man sieht tatsächlich nur: grenzenlosen Jubel. Was wird die Nazi-Wochenschau sonst auch groß gedreht haben?) "Sichtlich bewegt zog er in Wien ein, der Stadt, die sein Scheitern erlebt hatte und die ihm jetzt im Taumel huldigte." Auch hier bleibt die Stimme nicht sachlich, sondern, wie es ihr die Grammatik des Textes schon vorschreibt, VOR-SCHREIBT, beeindruckt und ergriffen, von einer fettigen Emotion. Manchmal wird eine solche Stimme in einem schlechten Film benutzt, um die Lücken der Dramaturgie zu verdecken, Gefühle, die nicht drin sind, reinzustopfen.

Manchmal wird die Stimme auch zum Sportreporter, der Erwartung und Spannung herstellen will. Wenn Hitler sich vor seiner "großen Rede" am Abend der Machtergreifung sammelt, verfällt sie in den Flüsterton, in dem auch über Stabhochspringen oder Springreiten berichtet wird, wenn es zur Entscheidung kommt.

In diesem Film sind nicht einmal die Geräusche unschuldig. Bei Filmausschnitten, die Hitler bei einer Kranzniederlegung an der Feldherrnhalle zeigen, heißt es; "Allein, als Regisseur und Hauptfigur der Veranstaltung, begab Hitler sich zur Totenehrung, in der kalkulierten Einsamkeit des großen Führers." Die Darstellung dieser Herrendoerfer Einsamkeit" wurde von Fest und Herrendoerfer gleich hoch einmal kalkuliert und ein paar Synchrongeräusche für die ansonsten stumme Szene aufgenommen, Hitlers Schritte, klar und hallig, das Bild noch einmal überhöhend, durchaus im Sinn des "großen Regisseurs".

Im Rahmen dieses Films, ganz einfach von den Gewohnheiten des Sehens her und durch die simpelsten Vorgänge der Identifikation, muß man geradezu erleichtert sein, daß Hitler zum Beispiel den Anschlag vom 20. Juli überlebt. Auch ich merke, daß ich mit einer gewissen, sozusagen ganz formellen Genugtuung darauf reagiere, wie Hitler Mussolini bei dessen Ankunft von dem großen Glück berichtet, das ihm soeben widerfahren ist. Im Rahmen dieses Films sind die Attentäter eben dies: Attentäter. Die Erzählhaltung, von Hitler aus, macht sie notgedrungen dazu. Dieser Film über die "Karriere" geht auf Kosten aller, die unter dieser Karriere gelitten haben, ermordet oder vertrieben worden sind. Sie kommen deshalb alle auch nur am Rand vor.

Dieser Film ist fasziniert von seinem Objekt, von dessen Wichtigkeit, an der er partizipiert, ("An ihm bewahrheitete sich das Wort, daß die Geschichte es bisweilen liebe, sich in EINEM Menschen zu verdichten."), daß dieses Objekt den Film immer wieder übernimmt, zu seinem heimgehen Erzähler wird.

Da hat einer, hochmütig und in frevelhaftem Leichtsinn, seine Sprache, in einem Bestseller erfolgreich erprobt, der Sprache demagogischer Bilder für überlegen gehalten, hat geglaubt, er könne mit einem überlegenen Kommentar alles in seine Schranken verweisen, wie ein Herrgott, vom Himmel her.

Blind ist er dabei in alle Fallen gestolpert, die ihm ein noch geschickterer Herrgott da vor 40 Jahren gestellt hat. Ohne es zu merken, leistet er dem nun die gleichen Dienste, wie alle die traurigen Massen, von deren Abbildungen er sich auch nicht losreißen kann. Einmal kommt der Satz vor: "Der den Schrei ausgegeben hatte, kannte die Magie einfacher Bilder. Er liebte es, wie eine Art Gott zu seinem Volk herabzukommen." Ich kann das kaum noch anders denn als Anmerkung zur eigenen Methode verstehen.

Beim zweiten Sehen erfaßt mich zwischendurch solch ein Ekel, daß ich mein Tonband laufen lasse und hinausgehe. Auf der Kinotoilette sind ein paar dumme Sprüche an die Wand gekrakelt, auch ein Hakenkreuz. Neueren Ursprungs. Ich sitze stumpfsinnig herum. Mir fällt auch ein Klospruch ein, ein blödsinniges Wortspiel im Zusammenhang mit "Abschreibungsgesellschaft": Daß man diesen Film als Film über den Faschismus abschreiben könne. Und gleich dann auch der nächste Schritt: Daß dieser Film von den Faschisten abgeschrieben worden ist, Bild um Bild. Etwas erleichtert gehe ich zurück ins Kino, rechtzeitig, um die Kassette zu wechseln.

Einmal, ziemlich am Anfang, schienen die Autoren etwas gemerkt zu haben. "Scharen von Kameraleuten waren unentwegt um ihn. Ihre Aufnahmen stilisierten ihn zum Monument." Aber dieser Film stilisiert selbst feste mit. "Als Denkmal, so wollte er sich in die Geschichte bringen." Was ist dieser Film, wenn kein Denkmal?

Ich denke, daß ich hier auf eine Art auch nur wieder Reklame mache. NICHT in den Film zu gehen, ist wohl die einzige Empfehlung, die man machen kann. Oder, wenn man es partout mit eigenen Augen sehen und vor allem: mit eigenen Ohren hören will, dann nur als Zeugnis für eben jene Faszination, von der dieser Film nur als Opfer berichtet.

Auf den Film von Theo Kotulla AUS EINEM DEUTSCHEN LEBEN warten, der zu dieser Faszination mehr zu sagen hat, indem er sich ihr verweigert. Ich hoffe, daß dieser Film bald in den Kinos zu sehen sein wird, als Richtigstellung. Aber selbst wenn es mehrere solcher besonnener Filme geben würde: den Rückschlag, den der Film von Fest und Herrendoerfer dem Kino in Deutschland gegeben hat, macht man nicht so leicht wett.

Ich schäme mich für die Entscheidung der FBW, die diesen Film BESONDERS WERTVOLL genannt hat und ihn für Feiertage und Jugendliche ab 12 Jahren freigegeben hat. Die auf der anderen Seite so friedlichen, behutsamen und menschenwürdigen Filmen wie OB’S STÜRMT ODER SCHNEIT von Wolfgang Bernd aus rein formalen Gründen das Prädikat verweigert oder wieder andere für Jugendliche unter 18 Jahren verbietet. (IM LAUF DER ZEIT)

Auch das Gründe zum Auswandern, Rainer Werner,

(I’m only bleeding)