In Paris ist, 51 Jahre alt, René Goscinny gestorben – im Krankenhaus auf einem Fahrrad, einem home trainer, als der Arzt die Kräftigkeit seines Herzens prüfen wollte. Wer seinen Namen nicht im Ohr hat, braucht sich nicht zu schämen, denn er kennt mit einiger Sicherheit Goscinnys weltberühmte, von Albert Uderzo gezeichnete, in bisher 23 Comic-Serien aufgetretene Figur: Asterix, den „listigen, kleinen Krieger voll sprühender Intelligenz“, durch einen Zaubertrank unüberwindlich gemacht und verblüffend rege. Was diese mit ironischen und satirischen Anspielungen auf Geschichte und Gegenwart durchsetzten Bildergeschichten auszeichnet, ist, daß sie an keiner Bildungsgrenze scheiterten.