Manches im Leben ist schwer verständlich, wenn es sich um die besseren Kreise handelt. Wir müssen dann kräftig unseren Glauben hochhalten, sonst kommen wir uns genasführt vor. ("Genasführt", so heißt ja wohl der Ausdruck.)

Als zwei Herren von der französischen Television in Fernseh-Audienz beim Herrscher von Zentral-Afrika empfangen wurden, kurz vor dessen Krönung, legten sie ihm die Frage vor, warum er denn unbedingt hatte Kaiser werden wollen.

Bokassa I. antwortete, er habe Napoleon immer hoch geschätzt. Und der hätte ja schließlich auch...

Frage: Ob es eine erbliche Monarchie sein solle?

Antwort: Allerdings; aber nicht der Erstgeborene unter seinen rund dreißig Kindern solle der Kronprinz sein, sondern der vorletzte Knabe, also der etwa neunundzwanzigste. Denn diesen habe er, der Kaiser, am liebsten.

Na, wenn das kein guter Grund ist! Aber weiter im Audienzieren!

Ob denn Majestät auch eine etwas harte Frage erlauben?