Aufbewahrung von Belegen

Soweit im Einzelfall keine Bedenken entgegenstehen, können nach dem 31. Dezember 1977 vernichtet werden: Handelsbücher, in denen die letzte Eintragung vor dem 1. Januar 1968 gemacht wurde, Inventare, die vor diesem Stichtag erstellt, und Bilanzen, die vor dem 1. Januar 1968 aufgestellt worden sind. Die Bayerische Vereinsbank weist weiter darauf hin, daß auch Handelsbriefe, Aufzeichnungen, Geschäftspapiere, Buchungsunterlagen und sonstige steuerrechtliche Unterlagen vernichtet werden dürfen, deren Ausstellung auf ein Datum vor dem 1. Januar 1971 lautet.

Sparbrief mit Versicherungsschutz

Die mit 5,5 Prozent Zinsen ausgestatteten Namenssparbriefe der Oldenburgischen Landesbank AG können während der fünfjährigen Laufzeit mit einer Unfallversicherung gekoppelt werden. Gegen eine Prämie von 51 Pfennig je 1000 Mark Sparbrief-Nennwert wird bei Eintritt des Versicherungsfalles die Nennwertsumme sofort von der Versicherung ausgezahlt. Nach Ende der Laufzeit wird der gleiche Betrag aus dem frei werdenden Sparbrief von der Bank ausgezahlt. Beim OLB-Namenspfandbrief wird nur der um die anfallenden Zinsen und Zinseszinsen verminderte Wert eingezahlt. Bei einem Nennwert von 1000 Mark beträgt der Kaufpreis 765,13 Mark.

Weitere Zahlungen an IOS-Anleger

Nach der zweiten Ausschüttung von wiederum 3,50 Dollar an die Anleger von IOS Growth Fund Ltd. können die Anleger noch mit einer dritten Zahlung rechnen. Sie wird allerdings weit geringer sein als die vorangegangenen Ausschüttungen. Beim IIT-Fonds läuft gegenwärtig die zweite Ausschüttung von 3,75 Dollar. Beim Fund of Funds (FOF) rechnet man nach einer bereits erfolgten ersten Ausschüttung von 1,50 Dollar je Anteil für das kommende Jahr mit einer weiteren Auszahlung. Beim Venture Fund soll noch in diesem Jahr eine weitere Auszahlung erfolgen. Beim lOS-Grundstücksfonds Investment Properties International sollen Mitte August 1978 etwa 3,50 Dollar je Anteil für die Anleger bereitgestellt werden.

49 Prozent Nutzen mit Bausparen

Bausparen kann auch ohne Bauabsichten eine lukrative Geldanlage darstellen. Das beweist die Bausparkasse Münster/Düsseldorf an folgendem Beispiel: Ein berufstätiges Ehepaar ohne Kinder kann – falls vom Einkommen her prämienberechtigt – danach innerhalb von sieben Jahren mit neun Einzahlungen statt sieben gleich neun Prämien kassieren. Bei einer Einzahlung von 2848 Mark (1600 Mark plus zweimal 624 Mark) ergibt sich folgende Rechnung: Neun Einzahlungen ergeben nach sieben Jahren 25 632 Mark; zuzüglich der Wohnungsbauprämien und Zinsen kommen da 33 186,87 Mark zusammen. Von den eigenen Einzahlungen müssen noch 3369,60 Mark an Arbeitnehmersparzulagen abgezogen werden. Das ergibt zusammen einen Spargewinn von 49 Prozent.