In der letzten Ausgabe stellten wir einige Museumsdörfer in Norddeutschland vor. Im folgenden werden Freilichtmuseen in Süd- und Westdeutschland aufgeführt.

Im abgelegenen Städtchen Tann wurde das "Rhöner Museumsdorf" eingerichtet, das derzeit ein charakteristisches zweigeschossigesBauernhaus aus dem Jahre 1809 und einen sogenannten Zweiseithof (1818) beherbergt. Noch ist das Dorf nicht komplett, aber ein Besuch lohnt sich. Zu erreichen ist es über die Rhönautobahn (E 70), Abfahrt Hünfeld, Richtung Lahrbach. Geöffnet ist es täglich, der Eintritt wird mit einer Mark berechnet (Kinder 0,50 Mark).

In Neu-Anspach im Taunus ist ein Museums-Dorf mit Hessischen Haustypen geplant.

Auf dem 75 Hektar großen Gelände des Rheinischen Freilichtmuseums Kornmern/Eifel, sind Bauten der Baugruppen "Eifel und Köln-Bonner Bucht", "Westerwald–Mittelrhein" und "Niederrhein" zu studieren. Wind- und Wassermühlen bilden besondere Anziehungspunkte. Die Anlage ist über die B 477 oder B 266 zu erreichen, geöffnet ist das ganze Jahr über (Eintritt: eine Mark, Jugendliche 0,30 Mark).

Das Freilichtmuseum des Bezirks Oberbayern an der Glentleiten (über 8111 Großweil/Murnau, außer montags ständig geöffnet) ist das jüngste Deutschlands; typische Bau- und Siedlungsformen aus Oberbayern sind hier zusammengetragen worden, auch die Inneneinrichtung der Häuser ist bis ins kleinste Detail dargestellt.

Der 600 Jahre alte Marktflecken Massing (von Passau aus auf der B 388 entlang der Rott) beherbergt das Niederbayerische Bauernhofmuseum. Zwei Hof-, anlagen (18. Jahrhundert) wurden mit Wirtsstube und Stallanlagen geschichtsgetreu errichtet. Geöffnet ist, außer montags, das ganze Jahr über. M. F.