Ingo Lentz, Die Öffentlichkeitsarbeit der Spitzenverbände. Analyse und Möglichkeiten. Econ Verlag, Düsseldorf–Wien, 1978, 160 Seiten, 22 DM.

Der Verfasser, Jahrgang 1949, ist Betriebswirt. Er will die Öffentlichkeitsarbeit aus dem Getto der Schlagworte herausholen. Sie ist für ihn weder Zauberformel, Philosophie oder Weltanschauung noch Werbemittel, mit dem Suggestionserfolge zu erzielen sind. Lentz will am Objekt der Spitzenverbände einen Beitrag zum problemorientierten Ansatz der Öffentlichkeitsarbeit liefern. Die Verbände kommen dabei gut weg. Ihnen sei es nicht gelungen, der Öffentlichkeit die gesellschaftspolitische Bedeutung des Unternehmers verständlich zu machen. Der Grund: Mängel im internen Kontaktbereich. Erst wenn diese behoben sind, sei der gewünschte Erfolg im externen Kontaktbereich zu erzielen. PR-Chefs werden die Stirn runzeln. Neulinge lernen eine Menge, darunter dies: Unternehmer müssen ihre Rolle in der Gesellschaft überdenken. R. H.