Werden alle Schüler wirklich gleich behandelt?

Wir denken, daß die Lehrer die Schüler gewiß nicht gleich behandeln. Wenn ein Lehrer einen Schüler nicht mag, passiert es manchmal, daß dieser Schüler für seine Arbeiten schlechtere Noten bekommt als andere Schüler. Oft können Lehrer einen Schüler nicht gut leiden, weil er nach der Meinung der Lehrer nicht tüchtig studiert. Der Lehrer könnte auch eine natürliche Antipathie gegen einen Schüler haben. Dann ist es wohl sehr schwer für einen Schüler, bei dem Lehrer gut angeschrieben zu stehen. Wenn Lehrer Schüler nicht leiden können, führt das natürlich leicht dazu, daß auch die Schüler die Lehrer nicht mögen. Das werden gestörte Beziehungen, die sich auch auf die Noten auswirken können.

Schüler einer 10. Klasse am Eemlandcollege

Noord in Amersfoort

Wir sind der Meinung, daß vor allem die guten Schüler bevorzugt werden: Beim mündlichen Ausfragen haben sie meist größere Chancen, denn der Lehrer läßt ihnen vielfach mehr Zeit zum Beantworten der Fragen. Der Erfolg hängt für den Schüler auch davon ab, ob ihn ein Lehrer sympathisch findet, manchmal auch von der Laune des Lehrers. Man muß aber sagen, daß er selbst gar keinen Einfluß darauf hat, ob er einen Schüler sympathisch findet oder nicht. Oft trägt der Schüler selbst dazu bei, daß der Lehrer einen schlechten Eindruck von ihm bekommt. Auch die schlechte Laune ist sicher oft durch Schüler hervorgerufen. So kann man sagen, daß die Lehrer die Schüler zwar nicht immer gleich behandeln, daß zumindest teilweise aber auch die Schüler daran schuld sind.

Klasse 6 c, Gymnasium

Mallersdorf/Pfaffenberg