Wege nach Zürich

Schweizer-Franken-Wertpapiere sind seit dem Ausländeranlageverbot für Ausländer in Zürich tabu. Neben dem Erwerb der an Auslandsbörsen notierten Schweizer Werte – in Frankfurt sind dies beispielsweise Alusuisse, Bankverein Partizipationsschein (stimmrechtslose Aktie), Nestlé und Swissair, bei denen gegenüber Zürich währungsbereinigt freilich Aufpreise bis zu zehn Prozent zu bezahlen sind – können Ausländer auf andere Weise an der Entwicklung der Schweizer Börse partizipieren. Anrechte auf Wandel- und Optionsanleihen, die vor dem 28. 2. 1978 begeben wurden, dürften nämlich auch von Ausländern wahrgenommen werden.

Die Frage ist nur, wie überhaupt an solche Wandel- und Optionsanleihen zu kommen ist. Der Kauf auf Schweizer Franken lautende Wandel- und Optionsanleihen an den Schweizer Börsen durch Ausländer ist gemäß Ausländeranlageverbot nicht gestattet. Das Schlupfloch: Es gibt Dollar- und Pfund-Wandelanleihen von Schweizer Tochterfirmen im Ausland, die zur Wandlung in Aktien der Schweizer Mutter berechtigen. Da auf Fremdwährung lautend, ist Ausländern ihr Erwerb gestattet, da sie allesamt vor dem 28. 2. 1978 begeben wurden, dürfen Ausländer die Wandelrechte auch ausüben.

Auf Dollar lautende, in Schweizer Titel konvertierbare Wandelanleihen:

4,75 Prozent Alusuisse Int. NV 1969-1987, 4,25 credit Suisse (Bahamas) Ltd. 1976-1991 (wandelbar in Schweizerische Kreditanstalt), 4,75 Sandoz Overseas Ltd. 1976-1981, 5 Prozent Union Bank of Switzerland (Luxemburg) 1976-1981 (wandelbar in Schweizerische Bankgesellschaft), 4,5 Prozent Union Bank of Switzerland (Luxemburg) 1977-1987.

Auf Pfund lautende, in Schweizer Titel konvertierbare Wandelanleihen:

7,25 Ciba-Geigy (u. k.) 1971-1991, 8 Prozent Ciba-Geigy (g.f.s.) Ltd. 1974-1994, 8,25 Prozent Ciba-Geigy (g.f.s.) Ltd. 1975-1995.