Die deutsche Chemie ist die investitionsfreudigste Industrie – im Ausland. Mit einem Wert von 9,4 Milliarden Mark führte sie die Liste der Direktinvestitionen deutscher Unternehmen und Privatinvestitionen im Ausland an. Umgekehrt ist es die Mineralölindustrie, die die Branchenliste der Investitionen in Deutschland anführte. Insgesamt betrug der Zugang 1977 bei deutschen Investitionen im Ausland knapp 5,1 Milliarden Mark, während die Ausländer ihren Bestand um über 3,7 Milliarden Mark erhöhten. Wie sehr die Finanzweit inzwischen internationalisiert wurde, zeigen Banken und Versicherungen: beiden Richtungen sind bis Ende 1977 jeweils über fünf Milliarden Mark geflossen.