Als Klimbecks Party ihren Höhepunkt schon überschritten hatte, kam man gegen Morgen endlich auf das Thema Nr. eins zu sprechen. Gaby stellte nämlich die Frage: "Was würdet ihr tun, wenn es jetzt klingelt, und vor der Tür steht so ein kleiner, grüner Mann?"

"Ich würde ihm erst mal eine Erfrischung anbieten, weil er ja so eine weite Reise hinter sich hat", sagte die Gastgeberin.

"Typisch", ereiferte sich Ruth, "daß ihr euch als Weltraumboten nur ein männliches Wesen vorstellen könnt." Bernie sagte: "Ich würde sofort Helmut Schön benachrichtigen; denn der braucht doch jetzt sicher einen Libero mit übernatürlichen Kräften."–"Himmlischen Beistand könnte unsere Regierung auch gut gebrauchen", fand Ulla, "also ab mit ihm nach Bonn!"

Aber Harald meinte: "Warum dieser Umweg? Warum nicht gleich nach Karlsruhe, unserer heimlichen Hauptstadt?"

"Woher wissen wir, ob er sich überhaupt irgendwohin schicken läßt", warf der bedächtige Tom ein, "vielleicht ist das ein Spähtruppunternehmen der IV. Art, und der Bursche soll nur eine Invasion aus dem Weltraum vorbereiten helfen." Da meinte Agnes: "Vielleicht ist es nicht nur einer, sondern eine ganze Ufo-Gruppe oder Bande, und die anderen warten sozusagen auf dem Treppenabsatz. Oder in ihren fliegenden Untertassen, auf dem Rasen im Garten."

"Das wäre mir gar nicht lieb", erregte sich Frau Klimbeck, "meine Blumenbeete sind mir heilig. Das wäre auch ein klarer Fall von Hausfriedensbruch, und man müßte die Polizei holen."

"Wenn es echte Exoterristen sind, werden sie das zu verhindern wissen", erklärte Ricki.