Für die Autofahrer ist Europa wieder ein Stück zusammengerückt: Im vergangenen Jahr wurden etwa 1000 Autobahnkilometer fertiggestellt, und so geht es vielfach schneller als bisher zum Ferienort. Um in den Genuß der fixen Kilometer zu kommen, muß der Autofahrer in manchen Ländern freilich immer noch eine Gebühr zahlen.

Beispielsweise in Italien, wo die Tarife mit Wirkung vom 15. Februar erhöht wurden. Bundesdeutsche Autourlauber trifft diese Erhöhung jedoch wenig, denn als Ausländer fahren sie auf den Straßen der Autostrada ohnehin auch in diesem Jahr zum „Motorradtarif“, dem Mindestbetrag (etwa zwei Pfennig pro Kilometer). Um ihn in Anspruch nehmen zu können, müssen lediglich Name und Nummernschild auf einem Abschnitt der Mautkarte eingetragen sein. In Frankreich zahlt man außer in den Ballungsgebieten sechs Pfennig pro Kilometer, in Jugoslawien vier Pfennig auf den Strecken Ljubljana/Vrhnika–Postojna, Maribor –Celje und Zagreb–Karlovac und in Spanien etwa drei Pfennig pro Kilometer. In Österreich kostet die Benutzung der Brennerautobahn 17 Mark und die der Tauernautobahn 29 Mark. Die Niederlande, Belgien und die Schweiz erheben keine Gebühren.