Je kürzer die Arbeitszeit, je länger der Urlaub und je höher die Einkommen, desto üppiger wachsen die Ausgaben der Arbeitnehmerhaushalte für Hobby, Erholung und Freizeitspaß. Im vergangenen Jahr waren für diese Zwecke im Durchschnittsbudget schon fast viertausend Mark jährlich reserviert – also beinahe jede sechste Mark des gesamten Haushaltsgeldes von rund 25 000 Mark. Zehn Jahre zuvor standen für die schöne Seite des Lebens nur knapp zweitausend Mark – elf Prozent – der gesamten Verbrauchsausgaben zur Verfügung. Der Trend zeigt weiter nach oben.