Eindrucksvoll ist die Zahl der Farbphotos (1220 Stück), das Gewicht des Buches (1350 Gramm), die attraktive Aufmachung (genau in der Art des sehr brauchbaren Shell-Atlas), der verhältnismäßig geringe Preis und der Anspruch des Vorworts: „Eine Enzyklopädie über die Schönheiten unseres Landes.“

Und sicher werden viele Autofahrer, die sich für die Gegenden interessieren, durch die sie fahren, sich bedeutend sicherer fühlen, wenn sie

Das Große Shell-Reisebuch, Mairs Geographischer Verlag, 636 Seiten, 33 Mark,

griffbereit im Ablagefach mitsichführen. Und weil sie es nicht tragen müssen, macht es auch nichts aus, wenn sie etwa auf einer Ferienreise, bei der sie drei Prozent der im Großen Shell-Reisebuch aufgeführten Orte durchfahren, die übrigen 97 Prozent auch noch mit sich herumschleppen.

Sie werden sich auch nicht daran stoßen, daß infolge der straffen Aufteilung von Bild und Text so unterschiedliche Orte wie Hilpoltstein, Hindelang, Hinterzarten, Hirsau, Hirschhorn, Hockenheim, Höhbeck, Höxter und auf die Zeile genau mit je ein Drittel Textspalte vertreten sind. Bemerken können sie es ohnehin nur, wenn sie beim Durchfahren eines dieser Orte auch daran denken, im Großen Shell-Reisebuch nachzuschlagen.

Es ist ein anschauliches Buch mit vielen bunten Bildern. Hervorragend geeignet zum Blättern für Kinder, die sich während allzu langer Ferienfahrten auf dem Rücksitz langweilen. Und die dann dem tankstellensuchenden Papi hilfreich beispringen mit der Frage: Wie wäre es denn mal mit Shell? Insofern hat das große Shell-Reisebuch doch einen Sinn. U. S.