Seelsorge: Ausdauer, Willensstärke und Mut werden gekräftigt, Schlaflosigkeit, Herzunbill, Kreislaufstörungen sowie Atmungs- und Verdauungsbeschwerden werden beseitigt – zumindest „bei den meisten Teilnehmern“. Solches Körper- und Seelenglück verheißt das bayerische Staatsbad Stehen jenen Kurgästen, die sich dort einem autogenen Training hingeben. Die Staatliche Kurverwaltung, 8675 Bad Stehen, Postfach, gibt nähere Auskunft.

Kunstberg: Auf dem fast 2000 Meter hohen Fellhorn bei Oberstdorf hat sich die hierzulande höchste Kunstschule etabliert: Der Kurort und die Fellhornbahn bieten ihren Gästen in der Bergstation Kurse für freies Zeichnen, Entwurf- und Farbmischtechnik, Pinselführung und Patinieren. Die zweitägige Schulung mit zehn Übungsstunden kostet 54 Mark, zwei Auf- und Abfahrten eingeschlossen. Eine Grundausstattung mit Farben, Pinsel und Zeichenmaterial wird für mindestens 20 Mark zusammengestellt. Auskunft: Fellhorngondel, Hauptstr. 5, 8980 Oberstdorf, Tel (0 83 22) 44 40.

Wider die Fleischeslust: Wem Bircher-Benner ein Begriff und lacto-vegetabile Kost ein Genuß sind, der kann seinen Urlaub jetzt auch im südlichen Bayerischen Wald buchen. Ein Gästehaus bei Hofkirchen an der Donau bietet seinen Gästen vegetarische Kost mit Obst und Gemüse aus eigenem „biologischen Anbau“. Die Wochenpauschale kostet mindestens 212 Mark. Auskunft bei der Marktverwaltung, 8359 Hofkirchen,

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Sonnen-Schein: Bei trübem Wetter holt der Alpengasthof Peter Rosegger (A-8972 Ramsau am Dachstein) die Sonne ins Haus. Ein System aus Schautafeln und Lichttechnik, entwickelt von einem Münchner Verlag, erläutert audiovisuell den Sonnenlauf und andere naturgesetzliche Vorgänge. Weitere Programme bieten Kindern beispielsweise eine Märchenschau. All das sei, so heißt es in einer Mitteilung des Gasthofs, psychologisch auf die Urlaubsverfassung des Menschen abgestimmt. *

Urlaub auf Ketten: Kostenlos verleiht das Kreisverkehrsamt von Bad Kreuznach (Postfach, 6550 Bad Kreuznach) jetzt Fahrräder an jene Besucher, die durch den Nähe-Hunsrück-Kreis radeln wollen. Eine Routenkarte, derzeit noch in provisorischer Gestaltung, gibt es als Dreingabe. Und wer sich auf seinem Kettenfahrzeug zuviel vorgenommen hat, der kann eine Tankstelle in der Kurstadt anrufen, Rad und Radler werden dann gratis und per Auto zurückgeholt. In Bremen hält das Park Hotel auch Räder und Tourenvorschläge kostenlos bereit – aber ohne Rückholservice.