Ein für Reiseveranstalter und Luftlinien sehr unangenehmes Urteil hat jetzt das Frankfurter Amtsgericht gefällt: Terroristische Drohungen berechtigen zum kostenlosen Rücktritt von einer bereits gebuchten Urlaubsreise. Der zugehörige Fall geht auf die Drohung zurück, vier Lufthansa-Maschinen während des Flugs zu zerstören, nachdem in Mogadischu die LH-Maschine befreit worden war. Ein Ehepaar hatte seine Reise daraufhin abgesagt. Das Reiseunternehmen wollte 400 der bezahlten 989 Mark einbehalten. Das Gericht verfügte aber die volle Rückzahlung; es meinte„ solche Drohung sei ein unvorhersehbarer und außergewöhnlicher Umstand. (Az.: 30 C 101 19/78)