In den vergangenen drei Jahren hat die Mark das britische Pfund vom Platz der zweitwichtigsten Reservewährung verdrängt. Die Zentralbanken anderer Länder haben damit begonnen, einen Teil jener Devisenreserven in Mark zu halten, die sie sich hinlegen, damit die Unternehmer ihres Landes zur Bezahlung ihrer Einfuhrrechnungen Devisen bei ihnen kaufen können. Auf diese Weise ist eine Art wirtschaftliche D-Mark-Zone entstanden. Kein Grund zur Freude: Die Bundesregierung verliert, wenn die Mark Reservewährung wird, die Fähigkeit, aus eigenen Entschlüssen wirtschaftspolitische Entscheidungen zu treffen. Immer mehr werden ihr solche Entscheidungen aufgezwungen.