Große Sprünge hat es in den letzten Jahren im innerdeutschen Handel nicht mehr gegeben. Und auch jetzt bei der Leipziger Herbstmesse, auf der rund 600 Aussteller aus der Bundesrepublik und West-Berlin vertreten sind, zeigten sich viele Firmen skeptisch über die Entwicklung des deutsch-deutschen Warenaustauschs. Vor allem im "normalen Geschäft" vermissen die Unternehmen aus der Bundesrepublik Anzeichen für eine Belebung. Sie verweiser darauf, daß die Steigerungsraten bei den Lieferungen in die DDR auf die wenigen Großprojekte von Unternehmen wie Hoechst, Krupp und VW zurückzuführen seien. Hier liegt wohl auch das künftige Interesse der DDR.