Über einen kleinen Verkaufsschlager darf sich derzeit der Porzellan-Einzelhandel freuen: Mit Blumen verzierte Teller – von prominenter Hand entworfen. Die Designerin heißt Hannelore (Loki) Schmidt und ist sonst Ehefrau des Bundeskanzlers. Die Hälfte einer insgesamt zwölf Teller umfassenden Serie ist bereits am Markt. Hinter der Sache steht, natürlich, ein guter Zweck: Von jedem verkauften Teller (Preis: 39 Mark) werden fünf Mark an das "Kuratorium zum Schutze gefährdeter Pflanzen" überwiesen. Gründerin: Loki Schmidt.

Ermöglicht hat die gute Tat der Porzellan-Fabrikant und SPD-Mann Philip Rosenthal. Unter seiner Marke Classic-Rose-Collection werden die Schmidt-Blümchenteller verkauft.

Der Schwarzwald wird zum Quarzwald. Da, wo Deutschlands Uhrenindustrie, vor allem aber die Großuhren-Branche zu Hause ist, ist nun auch das Quarzwerk heimisch, selbst in der Kuckuksuhr.

1971 hatte die bis dahin nur Insidern bekannte Uhrenfabrik Gebrüder Staiger, St. Georgen, mit einer Jahresproduktion von 10 000 Stück den Startschuß für diese Technik in Großuhren gegeben. Und noch heute ist Staiger mit einer Produktion von rund 1,2 Millionen Uhren und losen Werken (1977) an der Spitze der Branche; insgesamt wurden 5,8 Millionen Quarz-Großuhren und -werke produziert.

Die Produktion fertiger Großuhren gliedert sich so: Von den insgesamt achtzehn Millionen hatten noch gut zehn ein mechanisches Herz; 0,7 Millionen waren Synchron-Uhren (netzabhängig); 3,1 Millionen hatten eine Batterie ohne Quarz; 3,8 Million nen, schließlich, waren Quarz-Uhren.

*

Geo marschiert. In Deutschland bringt das Hamburger Verlagshaus Gruner + Jahr allmonatlich nun schon über 330 000 Exemplare seines Renommierblattes an den Mann.