Eiszeit. Zum 9. September wird in Altenau im Oberharz die Schlittschuhsaison eröffnet. Eislauf-Unterricht, Eishockey und Curling werden geboten, außerdem getrennte "Jugend-Discos" auf Kufen und Seniorenlaufzeiten, damit die unterschiedlichen Temperamente nicht zu Unfällen führen. Wann man seine Pirouetten drehen darf, erfährt man beim Fremdenverkehrsamt, Postfach 4, 3396 Altenau, Tel. (0 53 28) 411.

Po-Pos. In der Lombardei darf jetzt nahtlos gebräunt werden. Einige abgeschiedene Inseln im Po bei Pavia wurden jetzt für Nudisten freigegeben. Vom Klub "Amici del Po" aus können die Popo-Freunde per Fähre übersetzen. Auskünfte beim Staatlichen Italienischen Fremdenverkehrsamt, Kaiserstraße 65, 6000 Frankfurt, Tel. (06 11) 23 12 13.

Floßmarkt. Durch das reizvolle Flußtal der Wilden Rodach, über eine Strecke von vier Kilometern mit mehreren Schleusen und Wehren, geht die Fahrt auf schweren Flößen, die früher nur harten Holzfällern vorbehalten waren. Jetzt können bis Ende September in Wallenfels im Frankenland auch Urlauber mitmachen; sie dürfen nur nicht wasserscheu sein. Die Floßfahrten vermittelt das Städtische Verkehrsamt, 8641 Wallenfels, Tel. (09226) 429.

Jungkraut. Entschlackt und verdünnt verlassen die Gäste des Kräuterpapstes Maurice Mességué das Kurhotel im Wallis. Dreizehn Tage im Hotel "de l’Etier" (CH-3963 Crans-Montana, Tel. [0041 27] 41 23 95) mit ärztlicher, therapeutischer und kosmetischer Behandlung kosten 2240 Schweizer Franken beziehungsweise 2100 im Doppelzimmer.

Röhrkonzert. Vom Harz bis zum Weserbergland hallen im September und Oktober wieder die Brunftrufe der Hirsche und locken Touristen zu Waldwanderungen, Führungen durch Naturschutzgebiete und Besuchen von Tierparks. Der Harzer Verkehrsverband (3380 Goslar 1) und der Fremdenverkehrsverband Weserbergland (3250 Hameln 1) halten Prospekte mit Pauschalangeboten, und Tips für gutbesohlte Naturfreunde bereit.

Platt-Etüde. Während in den Schulen landauf und landab Hochdeutsch trainiert wird, polieren manche Fremdenverkehrsorte neuerdings ihr Dialekt-Sprachgut wieder als folkloristische Touristenattraktion auf. Allen voran Laer im Teutoburger Wald, wo die Besucher des Sole-Heilbades jetzt einen Kursus im "Plattsnacken" absolvieren können. Auf daß die Klänge dieser zentralosnabrücker Mundart bald wieder die Straßen des kleinen Ortes beleben werden. Auskünfte: Kurverwaltung, 4518 Bad Laer 1, Telephon (054 24) 91 82.

Schlachttage. Schleswigs kulinarische Spezialität "Frische Suppe" und kulturhistorische Vorträge über die deutsch-dänischen Grenzstreitigkeiten sind die Hauptattraktionen eines Ferienprogramms des Fremdenverkehrsvereins Oeversee bei Flensburg. Vom 20. bis 24. September an sollen geschichtsinteressierte Autotouristen das Gebiet zwischen Treene und Eider, bis zur Schlacht bei Oeversee 1864 dänisch, erfahren.