Bei der Dresdner Bank gibt sich Krages noch nicht geschlagen.

Gegen die Zurückweisung seines Antrages auf Einberufung einer außerordentlichen. Hauptversammlung der Dresdner Bank – Altbank – durch das Landgericht Berlin hat der frühere Bremer Holzhändler Hermann D. Krages Beschwerde einlegen lassen .Damit geht dieser Rechtsstreit in die nächste Instanz. Klageführer ist übrigens nicht Hermann D. Krages direkt, sondern der Advalor Trust in Liechtenstein, der erst im August den Besitz „von mehr als den vierten Teil“ der Altbank angezeigt hatte und der zur Krages-Gruppe gehören dürfte. Das Landgericht Berlin hatte das Verlangen auf die Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung als rechtsmißbräuchlich bezeichnet.

Krages verfolgt mit seiner Politik die Reaktivierung der Altbank, die nach Ansicht des Gerichtes aber nur noch gesetzlich festgelegte Abwicklungsaufgaben zu erfüllen hat. Dazu sei eine ständige Mitwirkung der Aktionäre an der Unternehmensentwicklung nicht mehr erforderlich. Das Gericht kam weiter zu der Auffassung, daß die für eine Reaktivierung erforderlichen tatsächlichen und rechtlichen Voraussetzungen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht zu schaffen seien. Die aktive Dresdner Bank besitzt mehr als 40 Prozent der Anteile an der Altbank.

Reynolds will auf dem deutschen Markt weitere Anteile erkämpfen.

Bisher war die Politik von R. J. Reynolds Tobacco GmbH darauf ausgerichtet, über die Pflege ihrer bisherigen Zigarettenmarken den Anteil am deutschen Zigarettenmarkt zu vergrößern. Jetzt wagt das Unternehmen eine Neueinführung. Dabei ist sich der Vorsitzende der Geschäftsführung, Geord F. Rosenbauer, des Risikos einer solchen Aktion bewußt. Denn schließlich kamen von den seit 1970 auf dem deutschen Markt gestarteten 150 neuen Zigaretten nur eine unter die ersten zehn und eine weitere unter die ersten zwanzig.

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