Von Benjamin Henrichs

HEINKE sehnsüchtig: Du liebst mich nicht mehr. KNUT angeödet: Na, wat soll ik denn sonst lieben?

Solche Liebesszenen hat es im deutschen Drama noch nicht gegeben: Szenen zwischen einem Zuhälter und seinen rasch wechselnden Frauen und Geschäftspartnerinnen. Heinke heißt eine, Jutta die nächste, Ditte die übernächste. Mit der versucht Knut, ein Zuhälter, den Aufstieg ins bürgerliche Leben. Er sagt es so: „Bald tauchen wir in Berlin unter in eine ehrliche Existenz!“ Dabei erleben die beiden, dem Elend der Unterwelt kurzfristig entronnen, das Elend eines Ordentlichen bürgerlichen Lebens. Der Mann schafft sich müde bei der Arbeit, die Frau langweilt sich zu Hause herum, zum Troste kriegt sie einen – Goldhamster. „Sie liebt den Hamster mit geradezu geistloser Hingabe“, sagt Knut; Worauf Charly, sein Freund und Leibwächter, nur die Antwort weiß: „Irgendwas liebt ja jeder.“

Mit der nächsten Frau, Anne, erörtert Knut die Frage, ob es „ehrenvoller und sauberer ist“, wenn er wieder Einbrüche macht, oder wenn er die Frau auf den Strich schickt. Anne bietet („bei der Heiligkeit der Liebe“) heldenhaft an, für ihn als Hure zu arbeiten. Knut, über diese Lösung sehr erleichtert: „Da lernste die Welt kennen, die abartige Welt des Bürgertums.“

Doch dann hört auch diese Liebe auf. Es ist die 41. Szene des Stücks, ihr Titel: „Von unten und oben gejagt.“

Morgens, Anne wacht auf und sieht, wie Knut sich einen greift, einen runterholt.

ANNE: Mach mir doch eher wach, wenn du das nötig hast

KNUT: Ik tu det lieber alleene.

ANNE: Dann wach mich wenigstens auf, daß ich kann zuschaun dabei.

KNUT: Gut, fortan schubs ik dich an, wenn ik morgens einen wichse.

ANNE: Isch versteh nicht dein Geheimnis. Was ist los in dir? Irgendwie bist du ein fremder Mann für mich, bist weit weg.

KNUT grob: Ich hab auch paar mehr Sorgen als du. ANNE: Hab isch auch Sorgen mit Autofreier und Gewinne. Du weißt, daß isch bei 500 Mark aufwärts erst ehrgeizig bin.

KNUT: Aber ik bin im Konflikt: von unten und von oben gejagt. Mir bleibt ja bald nur noch das Gras zum Reinbeißen bei dieser Einkesselung!

Dies sind ein paar Sätze und Situationen aus einem der berühmtesten, einem der unbekanntesten neuen deutschen Theaterstücke, aus „Kiez“ von Peter Greiner, 1974 geschrieben, noch immer nicht uraufgeführt. Ich hoffe, die wenigen Zitate – machen zweierlei klar: wie tollkühn und dabei präzise hier einer Szenen und Dialoge erfindet in einer Zeit, da das deutsche Drama von vielen Kleinmütigen und einigen wenigen Perfektionisten (Strauß, Bernhard, Kroetz) bestimmt wird; und wie verschüchtert die Theater sein müssen, die ein solches Stück, obwohl es schon mehrmals publiziert wurde (in Suhrkamps Spectaculum, in „Theater heute“), offenen Auges übersehen. Am Deutschen Schauspielhaus Hamburg hat man die Uraufführung von „Kiez“ immerhin schon mehrmals angekündigt – zustande gebracht hat man sie nicht. Ein einziger deutscher Intendant, Horst Statkus (Heidelberg, jetzt Basel), setzt sich unbeirrt für Greiner ein, hat jetzt seine Basler Intendanz mit gleich zwei Greiner-Inszenierungen begonnen – dem Beethoven-Stück „Roll over Beethoven“, dem Majakowski-Stück „Lady Liljas Hauer“. Wenn die gewöhnlich doch gut unterrichtete FAZ (in einem Totalverriß von „Roll over Beethoven Peter Greiner einen jungen Autor“ nennt, dessen Stücke „des öfteren aufgeführt“ wurden, so ist das eine zumindest eigenwillige Beschreibung der Tatsache, daß Greiner ein gar nicht mehr so junger, bald 40jähriger Autor ist, dessen Stücke so gut wie gar nicht aufgeführt werden. Greiner hat das Pech, daß er mit seinen Stücken zu spät kommt: Es herrscht wieder Ruhe im Land, und gerade auch an den Theatern gewinnen wieder jene an Boden, die die Bewahrung der Ruhe für ihre vornehmste Pflicht halten. (Das bißchen Lärm und Leben um Theaterleute wie Peymann und Zadek herum sollte niemanden täuschen – die Theaterprovinz ist groß, sie hat die sogenannten Weltstädte längst erreicht.) Wo sich die Kampfeslust deutscher Intendanten vornehmlich auf den Kampf um die Verlängerung des eigenen Vertrages richtet, haben Greiners Stücke keine Chance. Sie verschönern nicht die Ruhe (und sie entfliehen nicht ins Rätsel) – sie machen Krach. In „Lady Liljas Hauer“ sagt Lilja Brik zum Dichter Majakowski: „Du ladest alles auf mit Spannung. Du bist voller Krach.“ Das ist, wie viele Sätze des bislang erfolglosen Autors Peter Greiner, auch ein Versuch, sich selber zu beschreiben, sich selber Mut zuzureden.

Voller Krach ist das Stück vom „Kiez“. Und doch hat es mehr Stille und Schwermut als die meisten „leisen“ Stücke. Das ist nur einer von vielen scheinbaren Widersprüchen. „Ein unbürgerliches Trauerspiel um Ganovenehre und Gaaovenkälte“ nennt Greiner sein Stück. Es ist aber auch eine bürgerliche Posse, weil sich in den heroischen Versuchen von Ganoven und Huren, „nach oben“ zu kommen, grotesk jene Sehnsucht derer da oben spiegelt, auch mal nach unten zu kommen, in die unbürgerlich-exotische, sündige Welt.

„Kiez“ ist eine Außenseiter-Romanze und ein höchst realistisches Stück: weil es seine Figuren durchaus als „Helden“ begreift und liebt, aber das Elend dieses Helden- und Außenseitertums niemals verschweigt. „Kiez“ ist (auch das geht scheinbar nicht zusammen) ein sentimentales Stück und ein wahrhaftiges – so, wie seine Figuren sentimental und wahrhaftig, gefühlvoll und geschäftstüchtig, sehr romantisch und sehr brutal zugleich sind. „Tragik“ empfinden, von „Romantik“ reden Greiners Helden oft – aber man sieht auch, wie auf dem Kiez (der Ganovenneue der Großstädte), wie unter Huren und Zuhältern, Säufern und Schlägern diese ehrwürdigen Begriffe zuschanden werden – das „unbürgerliche Trauerspiel“ ist auch die Travestie eines Trauerspiels, der Held ist die Parodie eines Helden und doch ein Held.

Der Riß geht durch das Stück und alle Figuren: Knut, der Zuhälter, ist gefühlvoll aus tiefem Gemüt und gefühlskalt aus ehrlicher Überzeugung. Wenn er ein Mädchen heranschafft, denkt er, wiewohl noch sehr verliebt, schon auch darüber nach, was ihm diese „Liebe“ einbringen wird, wie er das Mädchen zum „Anschaffen“ auf dem Strich überreden kann.

So viel Romantik, so viel Kälte, und wie sich beides durchdringt. So viel Selbstgenuß der Männer und so viel Stolz auf die eigene, offenbar monumentale Manneskraft – und so viele sexuelle Nöte, so viele Szenen von Kläglichkeit und Onanie.

Verglichen mit diesen tragisch-komisch zerrissenen Männern sind die Frauen in Greiners Unterwelt leichter begreifbar: passiv, zu Liebe, Hingabe, Selbstaufgabe bereit. Greiners Szenenanweisungen, Frauen betreffend: „Kuhauge“, „Dackelblick“, „kopflos“, „phlegmatisch“. Die Frauen sind weniger „tragisch“ als die Männer, wirken eher ein wenig töricht – und erweisensich dann doch als ausdauernder, überlebenstüchtiger. „Ik geh so und so zugrunde“, sagt Knut, und darin ist auch ein Stolz zu hören, Stolz auf sein schlimmes, schweres Leben. Greiners Frauen machen solche melodramatischen Posen nicht, hätten auch gar keine Zeit dafür – denn sie tun die Arbeit, Nacht für Nacht, Freier um Freier.

Greiner dämonisiert das Hurentum nicht (wie das bürgerliche Drama von Lessing bis Wedekind), er spricht es nicht heilig wie Genet, er macht auch keine larmoyanten Metaphern wie Fassbinder, von der Liebe, die kälter ist als der Tod. Sein Stück hat eine grimmige Heiterkeit, eine Ironie, die frei ist von Verachtung, eine Zuneigung, die frei ist von Verklärung. Hätte es ein paar auffällige Eigenschaften weniger, ließe es sich besser im Studioprogramm der Theater verstecken, hätte man es sicher längst gespielt.

*

„Es muß hier tragische Komik entstehen“, verlangt Greiner für eine Szene in „Kiez“. „Tragisch ironisch“ heißt eine Regieanweisung in „Lady Liljas Hauer“, dem Majakowski-Stück. Und ganz und gar tragisch, ganz und gar komisch bis ganz und gar läppisch, eine hochstaplerisch-verwegene Verbindung aus Trauerspiel und Kasperletheater; ist „Roll over Beethoven“ – „eine wahre Ohrentragödie in Bildern“.

Doch es gleichen sich nicht nur die Szenenanweisungen, es ähneln sich auch die Helden: der Komponist Beethoven, der sich manchmal wie der erste Rocker gebärdet, der proletarische Poet Majakowski, der manchmal wie ein Halbstarker von 1978 redet, der Zuhälter auf dem Kiez. Ein Genie ist der Herr Knut zwar nicht – ein Künstler sehr eigener Art aber schon. Wie er Frauen anredet, zum „Anschaffen“ überredet, wie er posiert und deklamiert, dauernd Wortspiele macht, müde und witzige diesen Zug ins Schauspielerhafte, Desperadohafte, ja Alberne haben auch die Genies auf Greiners Bühne: Beethoven, dessen Leben wie ein einziger Wutausbruch beschrieben wird, in einer gehetzten, atemlosen Szenenfolge; Beethoven, der, angeblich „überirdische“ Musik komponierend, ständig in höchst irdische Kalamitäten gerät, Damen anspringt, irdische anrempelt, Kellner anbrüllt, sich beim Komponieren mit Tinte besudelt; ein Beethoven, der Raimunds gegen alle Welt wütenden Herrn Rappelkopf ähnlicher sieht als unserem Bild vom tragischen, tauben Genie; und Majakowski, der, die proletarische Poesie verkündend, in eine höchst prekäre „spätbürgerliche“ Liebesaffäre zu dritt verwickelt wird. Sie alle sind Gejagte, „Verhetzte“ (das Wort aus Büchners„Woyzeck“!); und wer sie hetzt, scheint erst einmal sehr banal und klar: die phantasielose, blutleere bürgerliche Gesellschaft, die ein paar Exoten (ob es nun Ganoven sind oder Genies) zu ihrer Zerstreuung braucht. „Alles verschworen gegen das Genie“, klagt Greiners Beethoven, und Greiners Majakowski möchte „eine Zumutung für alle Bürger sein“.

Genie und Gesellschaft: es ist ein nicht unbedingt origineller Konflikt, den Greiner da szenisch illustriert. Doch überraschend, überrumpelnd (auch: die eigene Theorie überrollend) sind die Szenen und Bilder, die Greiner erfindet, die Theatermittel, die er benützt und plündert. „Roll over Beethoven“ ist sein unverfrorenstes, „Lady Liljas Hauer“ sein elegantestes Stück. „Roll over Beethoven“ mutet dem Zuschauer Szenen zu, die eher an eine Beethoven-Parodie von Nestroy als an Beethoven oder Beethovens Musik denken lassen (das Genie als tragischer Hanswurst) – und behauptet dann auch noch, daß nur die Farce zur Tragödie taugt, daß allein der depressive und despotische Clown, der hier Beethoven heißt, eine Ahnung vermittelt von der Zerrissenheit des „wirklichen“ Beethoven.

„Lady Liljas Hauer“ ist eine geistreiche Partie Greiners gegen sich selber: denn dem wütigen, liebesgierigen, kraftmeierischen Helden steht eine Frau gegenüber, die gar nichts mit Greiners anderen, „kuhäugig“ duldenden Frauenfiguren gemein hat, die seinen Rasereien mit Ironie, Vorsicht, Klugheit standhält – Lilja Brik. Das Stück ist außerdem ein Spiel des Theaters mit sich selber. Eine klassische Boulevardkonstellation, das Dreieck (Majakowski, Lilja, Liljas Mann, Ossip Brik, der nicht auftritt im Stück), in einer revolutionären, libertinären Variante. Ein wilder, zügelloser Held – in einem für Greiners Verhältnisse überaus beherrschten Drama, der proletarische Held, in eine bürgerliche Dramaturgie geraten. In seinen besten Momenten ist „Lady Liljas Hauer“ ein geglücktes Paradox: ein anarchistisches Konversationsstück.

Es klingt wie eine Litanei, ich weiß, aber fragen muß man doch: Warum spielen unsere Theater, auf der Suche nach kleineren Stücken, immer nur diese fade Preziose von Hacks („Ein Gespräch im Hause Stein“), warum graben sie sogar (wie gerade jetzt in Hamburg) noch einmal den betagten Briefwechsel zwischen Shaw und Mrs. Campbell („Geliebter Lügner“) aus, warum macht niemand, außer in Basel, einen Versuch mit Lady Lilja? Dramaturgen, erwachet.

*

Peter Greiner, in Freiburg geboren, bald vierzig Jahre alt. Er hat als Lehrer gearbeitet, erfolglos Chemie studiert, angefangen zu schreiben, Gelegenheitsarbeiten gemacht, den Kiez und andere Dschungel in unserem ordentlichen Land erforscht. Er ist ein Geheimtip, seit langem. Man kann auch als Geheimtip alt werden.

Der Suhrkamp Verlag bietet sechs Stücke Greiners zur Aufführung an; drei davon habe ich beschrieben. Zwei andere: „Türkischer Halbmond“ („Ein Gastarbeiterstück in Bildern“) und „Orfeus“, die Geschichte eines Jugendlichen, der ausflippt (wie man so hübsch flott bei uns sagt), von der Schule fliegt, kriminell wird, ins Gefängnis kommt. Er stilisiert sich zum „Freiheitskämpfer“ in einem „Polizeistaat“. „Nur Gewalt geht von dir aus“, sagt sein Vater, ein ratloser, etwas kläglicher braver Mann. Beide Stücke sind nicht frei von Rührseligkeit – das Gastarbeiterstück, sicherlich Greiners schwächstes, wirkt seltsam gehemmt und rücksichtsvoll und vageromantisch. „Viel kalt hier“, klagt ein junger Türke über Deutschland, und Greiner schreibt solche Klagen allzu warmherzig (und treuherzig) auf – weit ist er da nicht mehr entfernt von der sozialkritischen Folklore.

Das jüngste Stück heißt „Fast ein Prolet“: düstere Szenen aus einer schäbigen Kneipe, in der sich ein paar rauhe Typen, ein Penner und ein Spinner, ein professioneller Regenwurmfänger und ein Schlachterbursch zu immer neuen, kraftlosen Versammlungen treffen. Sogar hier gibt es Genies, verkrachte und vergammelte: einer behauptet, ein Bildhauer zu sein, ein anderer (der „Kälteingenieur“) schwadroniert von einer kühnen Erfindung. Ein bizarres, sehr irritierendes Genrebild aus dem Leben von ein paar ausgebrannten, leergelebten Leuten. Merkwürdig Greiners Vorspruch: er wolle ein „souveränes Proletariat“ zeigen, kein „demoliertes“. Und dann dieses verbeulte, demolierte Stück, dies lebensmüde Gruppenbild – als seien die „Sommergäste“ ins Subproletariat geraten.

Fehlerlose Stücke sind das also nicht. Ein Dramatiker ist Greiner, ein Dramaturg ist er nicht; ein Dichter, kein Städtebauer. Um Spannungsaufbau und -abbau oder um die Gesetze einer Fabel (mit Happy-End oder Dead-End) kümmert er sich kaum. Und schon gar nicht um die Schwerfälligkeit von Theater und Theatertechnik: „Roll over Bethoven“ hat 40 Szenen, „Kiez“ 45. Greiner schreibt szenische Temperamentsausbrüche, erfindet Stimmungsbilder – weil er an der Architektur seiner Stücke nicht sehr interessiert ist, herrscht manchmal eine Art rasender Monotonie darin, mehr Leidenschaft als Spannung. Aber das sind vergleichsweise unbedeutende Vorbehalte. Viel wichtiger: Peter Greiner schreibt Stücke für ein Theater, das es noch gar nicht gibt. Die sicher sehr gutwillige Basler Uraufführung von „Roll over Beethoven“ vorletzte Woche (Regie Frank Günther) demonstrierte, welche Schwierigkeiten unser zur Manierlichkeit erzogenes Theater mit Greiners unmanierlichen Stücken haben wird. Ein anekdotischer Bilderreigen lief ab, manchmal heiter, sehr oft lähmend – ein gutbürgerliches Puppenspiel, kein proletarisches Kasperletheater. Ein Beethoven (Hubert Kronlachner) trat auf, der nur die nestroyhaftquerulantischen Züge der Figur herausbrachte, ihre in aller Trivialität dämonische Größe harmlos verfehlte.

Unsere bürgerliche Schauspielkunst: Es gibt keine Proleten auf dem Theater und fast keine Verrückten, und gerade sie brauchte Greiner (Wildgruber, der könnte den Beethoven spielen). Unsere bürgerlichen Schauspielkünstler: Sie fühlen sich nur wohl in bürgerlichen (allenfalls noch aristokratischen) Umgebungen – auf dem „Kiez“ sähen sie zunächst wohl sehr verloren aus. Die Angst vor den Stücken Peter Greiners ist also auch die subalterne Angst der Theater, sich zu blamieren. Und eben das ist die Blamage.

* Peter Greiner möchte nichts daß ein Photo von ihm veröffentlicht wird, will nicht, daß sein Gesicht „bekannt“ wird. Vielleicht möchte er weiterhin unerkannt die Unterwelt erkunden, vielleicht hat er auch Ängste vor Verfolgung, Rache, Erpressung. Man muß seinen Wunsch respektieren. Er wird sich also wohl auch nie in Podiumsdiskussionen, Kulturmagazinen, Literatrubeln produzieren. In einem Betrieb, wo sich jeder ständig eitel an die Öffentlichkeit drängt, will er verborgen bleiben, bekannt nur durch seine Arbeit. Als ob es auf die so sehr ankäme, bei der Karriere.