In einer Welt der hemmungslosen Verschmutzung, Zerstörung und Zertrümmerung, vorgeführt in den Projektionen filmischer Dokument, die noch dazu verfremdet sind, in einer solchen Welt wirken die aseptischen Bilder der Bressonschen Kamera nicht mehr nur reinigend von Schmutz des üblichen Kinos. Diese: Filmsprache, die sich beharrlich weigert, neben den Einzelheiten das üppig Ganze, und sei es aus den Augenwinkeln, wahrzunehmen, scheint selbst schon in Auflösung begriffen, reduziert und zerstört.

Peter W. Jansen