Nicht dem geht es gut, der viel für sein leibliches Wohl ausgibt. Das Gegenteil ist der Fall: Je höher der Anteil der Ausgaben für Nahrungs- und Genußmittel an den gesamten Verbrauchsausgaben, um so größer die Armut. So sind denn die USA das wohlhabendste unter den OECD-Ländern. Irland und Portugal sind nach dieser Statistik die ärmsten Länder – sie sind auch am wenigsten industrialisiert. Das Preisgefüge ist allerdings nicht ohne Einfluß auf diese Wohlstandsstatistik: Länder, in denen die Grundnahrungsmittel verhältnismäßig teuer sind, erscheinen als weniger reich. Beispiel: Deutschland schneidet schlechter ab als Frankreich.