Die Deutsche Bank -Compagnie Financiere Luxembourg führt wieder keinen Gewinn an die deutsche Mutter’ab.

Bemerkenswert ist, daß der Betriebsüberschuß des Geschäftsjahres 1977/78 im gleichen Maß wie die Bilanzsumme gestiegen ist, nämlich um 20 Prozent. Da die Margen jedoch unter Druck lagen, mußte – um dieses Ergebnis zu erzielen – ein entsprechend höheres Volumen bewegt werden. Bemerkenswert ist weiter, daß das Bilanzvolumen von jetzt 13,4 Milliarden Mark von nur 50 Mitarbeitern bewältigt wird. Die Luxemburger Tochter der Deutschen Bank, eine der größten Bürobanken, wird wie in den Vorjahren den Bilanzgewinn zur Verbreiterung der Eigenkapitalbasis benutzen, zumal mit einer weiteren Geschäftsexpansion zu rechnen ist. Vor der Gewinnzuweisung machten Grundkapital und Rücklagen des Instituts 276 Millionen Mark aus.

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Das Volkswagenwerk peilt für 1978 wieder einen Gewinn von rund 330 Millionen Mark an.

Gemessen am Umsatz, so meinte VW-Chef Schmücker, sei dieser Betrag keineswegs zu hoch. Das Unternehmen hat in den ersten acht Monaten dieses Jahres 1,57 Millionen Fahrzeuge ausgeliefert. In Börsenkreisen deutet man die Erklärung Schmückers in eine Dividendenaussage um und glaubt zu dem Schluß kommen zu können, daß das Volkswagenwerk auch für 1978 wieder acht Mark (plus 4,50 Mark Steuergutschrift) ausschütten wird. Dies allerdings auf das inzwischen erhöhte Kapital.

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Melitta will im Inland konkurrenzfähig bleiben, aber im Ausland wachsen.