Mit den ersten Herbstnebeln stapeln sich bei den Verkehrsredaktionen der Funkhäuser die Meldungen von Auffahrunfällen und verstopften Autobahnen. Nach der sommerlichen Hauptreisezeit stehen den Warnfunkern wieder arbeitsreiche Wochen bevor, zumal wenn Reif, Schnee und Eis zur Gefahr für Autofahrer werden.

Die Rundfunksender bekommen die Verkehrsmeldungen von Polizei-Leitstellen, der Bundesanstalt für Straßen- – wesen und den Automobilklubs. Was indes nicht immer für Vollständigkeit, und Aktualität burgt. Zwar senden die Radiostationen teilweise rund um die Uhr ihre Verkehrsdurchsagen (siehe unsere Tabelle). Und bei besonders dringenden Warnungen, zum Beispiel vor "Geisterfahrern" auf der falschen Fahrbahnseite, soll das Programm auch sofort unterbrochen werden. Dennoch kommt es häufig zu Verzögerungen bei der Weitergabe solcher Meldungen.

Wer sich schon vor der Fahrt auf mögliche Störungen einstellen will, der kann bei Wetterämtern, Autobahnmeistereien und den Autoklubs auch telephonisch das Neueste von Deutschlands Bundes- und Fernstraßen erfahren.