Politik

Alles ist ein Balance-Akt

Das zweite deutsch polnische Forum fand dieshial unter polnischer Ägide statt, und zwar in Allensteiiv das einst 40000 Einwohner hatte -, heute Olcztyn heißt und, 140 000 Bewohner zählt;.

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DIE ZEIT

Stützen für Europa

In Bonn verdichtete sich Mitte dieser Woche der Eindruck, daß mehrere führende westliche Industriestaaten eine gemeinsame Aktion erwägen, um in Kurie den weiteren Dollarsturz ins Bodenlose zu bremsen.

Kein Ersatz für Kohl – leider?

Zu Helmut Kohl gebe es gegenwärtig keine mehrheitsfähige Alternative, fand Kurt Biedenkopf bei einer Nachbetrachtung des CDU-Parteitages in Ludwigshafen.

Wo bleibt der Friede?

Im Nahen Osten ist alles anders: Aus Jahrzehntelanger Feindschaft kann Freundschaft werden – wie jetzt zwischen Israel und Ägypten.

Auf ewig vom verhaßten Madrid befreit?

Die Stadt Durango liegt siebzig Kilometer von San Sebastian entfernt, und ihre Einwohner sagen ironisch, daß sich Durango wohl mit der Schönheit des berühmten Badeorts an der Biskaya nicht vergleichen lasse.

Zeitspiegel

Donald Duck als Beamter des amerikanischen Wohnungsbauministeriums mit einem Jahressalär von 99 999 Dollar – dies ist keine Ente, sondern computerisierte Wirklichkeit.

Der Unsterbliche und die Guillotine

In der Pariser Nationalversammlung stritten sich die Abgeordneten um 185 000 Francs. Der Gaullist Pierre Bas aus Paris hatte den Antrag gestellt, diesen: Betrag aus dem Haushalt des Justizministers ersatzlos zu Streichen.

China bricht die Mauer auf

Es ist, als gehe ein ungeheures Aufatmen durch China. Wohl liegt es schon zwei Jahre zurück, daß Mao Tse-tungs Nachfolger die "Viererbande" verhaften ließ, jenes Quartett radikaler Linksideologen unter Führung von Maos vierter Frau Tschiang Tsching, das dem Lande jahrelang im Nacken gesessen hatte; aber jetzt erst weicht der Alp, beginnen die Menschen dem Frieden zu trauen, halten sie die neue Politik für mehr als eine Episode.

Wolf gang Ebert: Zwei Friedenstauben

Die Worte, die Begin und Sadat telephonisch gewechselt haben, als sie einander zum Friedensnobelpreis gratulierten, sind durch Presse und Fernsehen bekannt geworden.

Der Kanzler sucht den Weg der Mitte

Der Rückweg wird schon seit langem mit guten Vorsätzen gepflastert. Liberal in Sachen "Radikalenerlaß" wollen fast alle werden, zum Dialog sind fast alle bereit.

Ohne Ansehen der Anschauungen

Wenn ein Ausländer eingeladen ist, sich über die Gesetze eines anderen souveränen Staates zu äußern, so ziemt es ihm, sich zu fragen, ob seine Stellungnahme zweckmäßig, höflich – und legitim ist.

Kalte Dusche

Die Kritik des Chefredakteurs von Radio Bremen, Gert von Paczensky, am Entwurf eines neuen Rundfunkgesetzes in der Hansestadt (ZEIT, 22.

Warten auf die Wahlen

Knapp ein dreiviertel Jahr hat Ian Smith die Illusion genährt, er sei bereit, die Macht zum 31. Dezember einer schwarzen Mehrheitsregierung zu überlassen.

Ein Lob der Leistung

Viel Echo hat die Evangelische Kirche Deutschlands auf ihre Denkschrift "Leistung und Wettbewerb" nicht gefunden. Und dabei stecken doch mehrere Jahre Arbeit drin.

Kein Krieg der Pazifisten

Bis zum 2. November wollen Argentinien and Chile ihre Verhandlungen über drei kleine Inseln am Südzipfel des Südkontinents abgeschlossen haben.

Die Großwetterlage ist gut

Das läuft fast wie geschmiert" – einen solchen Vergleich hat es für deutsch-deutsche Verhandlungen bisher so gut wie nie gegeben.

Ein Schöngeist am Rhein

Museen und Megatonnen, Musik und Mehrfachsprengköpfe, deutsche Philosophen, und amerikanische "Minuteman", Berliner Vorkriegsdiplomatie und sowjetische Nachkriegsstrategie zwischen Teilung und Neutralisierung – das alles gehört zur geistigen Rüstkammer des Vladimir Semjonowitsch Semjonow.

Nakost-Verhandlungen: Pokern um den Frieden

Die Friedensverhandlungen laufen wieder. Am Dienstag fanden sich sogar – was eine Woche lang nicht möglich gewesen war – Ägypter, Israelis und Amerikaner zu einer weiteren Dreierkonferenz zusammen.

Mann für den Übergang

Mehrere Wochen dauerte das Tauziehen zwischen den heillos zerstrittenen Parteien Portugals und dem Präsidenten Eanes um die Besetzung des Postens des Regierungschefs.

Der Handel wächst langsamer

Der Gast, mit beträchtlichen Sorgen um die Zukunft der prosperierenden Beziehungen zwischen der Bundesrepublik und dem Iran nach Teheran gereist, erhielt unerwarteten Trost.

Trübe Tage im Iran

Eine düstere Stimmung überschattete den 59. Geburtstag des Schahs in der vorigen Woche, Demonstrationen gegen das Regime und Streiks halten das Land weiter in Atem.

Erst bauen, dann abreißen?

Seit Jahren kämpft eine Bürgerinitiative aus Regensburg gegen den Bau einer Autobahn im Westteil des Regentales: das Forum Regensburg möchte sie im Osten, im sogenannten, Wutzelhofener Trockental, sehen und kann dafür eine Menge gewichtiger, überragender Gründe anführen.

Luftbrücke der Scheichs

Die Zimmermädchen im Münchner Pents Hotel haben ihren Wortschatz um einige arabische Brocken bereichert. "Salam aleikum" geht ihnen neuerdings fast so flott über die Lippen wie "Grüß Gott" und "Good morning".

Ein Blatt wie neugeboren

Hannover Einmal, bitte, die Hannoversche Allgemeine Bildzeitung". Der Kioskkunde am Ernst-August-Platz in der niedersächsischen Landeshauptstadt war ein Spötter.

Kernkraft und Krebs: Zahlen im Wind

In der Diskussion um die Nutzung von Kernenergie in der Bundesrepublik zitieren Gegner der Strahlen-Reaktoren neuerdings handfeste Zahlen, Stimmen diese, wird der Kraftwerkbau garantiert gestoppt werden, Zwei Bremer Forscher folgern aus ihren Betrachtungen einen kausalen Zusammenhang zwischen dem Betrieb eines Kernreaktors und der angeblich festgestellten rapiden Zunahme von Leukämiefällen in dessen Umgebung.

Die Nacht im November

Der Anlaß Lieber Hermann; Du hast gewiß von unserem großen Unglück gehört", schrieb die Schwester ihrem in Paris lebenden Bruder.

Befehl der SA-Gruppe "Nordsee": Sofort zerstören

Sämtliche jüdische Geschäfte sind sofort von SA-Männern in Uniform zu zerstören. Nach der Zerstörung hat eine SA-Wache aufzuziehen, die dafür zu sorgen hat, daß keinerlei Wertgegenstände entwendet werden können.

Luthers Kinder

Dann werden wir es machen, wie in den Jahren vorher. Wir sehen uns am Dienstagmorgen in der Kirche." Martin Lohoff, Pastor in einer norddeutschen Kleinstadt beendet das Telephongespräch mit dem Schulleiter.

Jimmy Ratlos im Weißen Haus

Die Leichenbittermiene, der ernste Tonfall seiner Rede, der dunkle Anzug – die Inszenierung der Fernsehrede Jimmy Carters an die amerikanische Nation am Dienstagabend vergangener Woche entsprach ganz dem Ernst der Lage.

Wie ein böses Unwetter

Frühling im Herbst für die deutsche Wirtschaft: Fast jeden Tag kommen neue Meldungen darüber, daß das Konjunkturklima wärmer wird und die Chancen für einen sich selbst beschleunigenden Aufschwung wachsen.

BONNER KULISSE

Entweder gibt es eine kleine Fertigungsbranche, die in den letzten drei Jahren Inflationsneutral produzieren konnte, oder aber Bundespräsident Walter.

Der Gang nach Canossa

Die Regierung der Vereinigten Staaten will beim Internationalen Währungsfonds und auf dem Kapitalmarkt Kredite aufnehmen. Sie plant außerdem strenge zinspolitische Maßnahmen zur Bekämpfung der Inflation, mehr Goldverkäufe als bisher und eine Ausweitung des Netzes wechselseitiger Notenbankkredite.

Lastwagen: Daimler gegen alle

Gegenwärtig ist die Bundesrepublik der Hauptkriegsschauplatz, Hier kämpfen bei drastisch verschlechtertem Exportgeschäft nicht nur die drei großen Einheimischen – Daimler-Benz, Magirus-Deutz und MAN – um Marktanteile.

Mit geschönter Statistik

Wer nur ein paar Tage die Rubrik Labour News in den Zeitungen verfolgt, wird zwar nicht unbedingt zu dem Eindruck getrieben, Großbritannien sei ein von Streiks geschütteltes, sozial hoffnungslos zerrüttetes Land.

Mit gebremstem Schaum

Es ist jedes Jahr das gleiche. Sobald die Sommerferien zu Ende sind, taucht in den Reden der französischen Gewerkschaftsführer eine altbekannte Vokabel auf: der heiße Herbst.

Firmen und Fakten

Zwar sind in dieser Zeit 84 Millionen höhere Erträge im laufenden Geschäft erzielt worden als im Durchschnitt des Vorjahres.

Opfer des Handels

Vor zwei Jahren hatten, sie sich zusammengeschlossen, um gemeinsam, zu erstarken und im Wettbewerb am nationalen Margarinemarkt bestehen zu können.

Börsen-Report: Der erste Donnerschlag

In den Börsensälen wächst das Unbehagen. Der selbst von Realisten, in diesem Umfang nicht erwartete Kursverfall des Dollar sowie die Kursstürze am amerikanischen Aktienmarkt lösten am Wochenbeginn einen heftigen Kurssturz auch bei.

Die Engländer verloren die Lust

Wenn es nach den Plänen der Commerzbank geht, wird der an Auszehrung leidende Kurszettel der deutschen Aktienbörse endlich einmal wieder um ein interessantes deutsches Papier bereichert werden, um die Aktie der Sachs AG; München, der Holdinggesellschaft, die 100 Prozent des Grundkapitals von 120 Millionen Mark der Schweinfurter Produktionsgesellschaft Fichtel & Sachs AG besitzt.

Manager und Märkte

Mit einem Paukenschlag markiertedie Karstadt-Tochter Neckermann einen neuen Preisrutsch auf dem noch jungen Markt für Videorecorder.

Tante-Emma-Läden: Unaufhaltsames Ende?

Seit 1970, besonders aber seit der Energiekrise vom Herbst 1973, hat sich die Zahl der Lebensmittelgeschäfte in den meisten Ländern weiter verringert Dabei mußten überall die kleinen Läden dichtmachen, die den Wettbewerb gegen die Super- und Hypermärkte nicht, bestehen konnten.

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