Es begann im Jahre 1956. Damals, setzte die Industriegewerkschaft Metall die Verkürzung der wöchentlichen Arbeitszeit von 48 auf 45 Stunden durch. Die Fünftagewoche wurde damit Wirklichkeit. Die übrigen Industriebereiche folgten rasch: Bereits 1958 lag die tarifliche Wochenarbeitszeit der gesamten Wirtschaft durchschnittlich bei 45,3 Stunden. Auch den Durchbruch zur tariflichen 40-Stunden-Woche schaffte die IG Metall. Diese allerdings wurde erst Anfang der siebziger Jahre voll verwirklicht. Nun ist es wieder die Metallgewerkschaft, die für die allmähliche Einführung der 35-Stunden-Woche kämpft. Damit möchte sie zugleich auch das Arbeitslosenproblem lösen helfen.