Damit das Europäische Währungssystem reibungslos funktionieren kann, werden zum erstenmal nationale Währungsreserven für Gemeinschaftszwecke verwendet. Die Zentralbanken der am Wechselkursmechanismus teilnehmenden Länder müssen, die anderen können zwanzig Prozent ihrer Gold- und Dollarreserven beim Europäischen Fonds für währungspolitische Zusammenarbeit hinterlegen. Der Fonds gibt für den Gegenwert Europäische Währungseinheiten (EWE) aus. Der Gegenwert wird auf rund 24 Milliarden EWE (gut 60 Milliarden Mark) veranschlagt. Mit ihnen werden Salden ausgeglichen, die bei Stützungskäufen zugunsten schwacher Währungen in nationalen Währungen entstehen.