Jungfernreise: Die Alpinschule Dachstein verheißt "jungfräulich weiße Pracht" all jenen, die mit ihren Bergführern auf hochalpine Langlauftouren und Abfahrtsfahrten gehen. Vor die Freuden des Hochgebirges setzen die Alpinlehrer allerdings einen Test: Die Kondition muß ausreichend sein; konditionsschwache und weniger geübte Skiläufer müssen vor dem Aufstieg noch üben. Auskunft bei der Alpinschule Dachstein, A-8972 Ramsau/Steiermark.

Baudenzug: Nach der halben Distanz wartet auf die Langläufer die Wanderbaude Hans Kühnenburg als "rustikaler Rastpunkt", die Magdeburger Hütte ist Start und Ziel des 14 Kilometer langen Rundkurses, genannt "Ackerloipe". Mit dieser neu präparierten Strecke wollen sich die Südharzer ihren Anteil am Wintersportgeschehen sichern.

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Schaukelpolitik: Die drei Täler von Flachau, Wagrain und St. Johann im Salzburger Land haben sich zu einer gemeinsamen Skischaukel zusammengefunden. Sie bieten jetzt 80 Kilometer Abfahrten, erschlossen durch 37 Lifte, für die ein einheitlicher Skipaß gilt.

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Ski-Kurs: Die Wintersport-Noblesse St. Moritz will ihrer finanzbewußten Klientel die ungünstigen Wechselkurse der Graubündener Banken nicht länger zumuten. Dank eines Abkommens der Banker werden ab Jahresbeginn 1979 in St. Moritz dieselben günstigen Wechselkurse gelten wie in Zürich. Ein spezieller Telephondienst der örtlichen Banken informiert fortlaufend über die Kursentwicklung in Zürich. Hotels oder Firmen, die ebenfalls Währungen wechseln, sollen die jeweils offiziellen Bankkurse und gegebenenfalls ihre Aufschläge bekanntgeben.

Laaanglauf: Fünfzig Kilometer lang ist die Loipe, die Kaprun am 28. Januar den Teilnehmern eines Ski-Marathons gespurt hat. Die Laufstrecke wird von einem neuen Pistengerät präpariert, das sich Kaprun und Zell am See für rund 86 000 Mark angeschafft haben.